Stadtteilmagazin für den Würzburger Nordosten


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Schau hin, was dein Kind im Internet macht!

Infos und Tipps für den Medienalltag von Grundschulkindern

Lengfeld – Horror-Videos auf YouTube, Kettenbriefe, die den eigenen Tod oder Unglück für FamiVortraglienangehörige ankündigen, wenn man sie nicht weiterverbreitet. Das ist genauso Realität in digitalen Medien wie die unkomplizierte Kommunikation über WhatsApp oder das Lernvideo zu Heckensträuchern.

Grundschulkinder haben, wie die Medienstudie 2018 gezeigt hat, umfassenden Zugang zu Medien und nutzen diese auch – nicht selten unreflektiert und unbeaufsichtigt. Über die Folgen, auch für das Medienverhalten als Jugendlicher, sind sich in diesem Altern die wenigsten Eltern bewusst.

Daher hat am Mittwoch, den 23.10. in der Grundschule Würzburg-Lengfeld auf Initiative des Gemeinsamen Elternbeirats der Würzburger Grund- und Mittelschulen und der Katholischen Elternschaft Deutschlands (KED) e.V. ein Vortrag stattgefunden, bei dem ein längst überfälliges Thema praxisbezogen, anschaulich und mit vielen konkreten Tipps interessierten Eltern vermittelt wurde. Der Vortrag wurde rege von den Eltern angenommen, die interessiert und kritisch dem Vortrag von der Medienpädagogin Sabine Schattenfroh folgten. Frau Schattenfroh führte Chancen und Risiken auf, beriet zu Bildschirmzeiten und sozialen Netzwerken, stellt den „Medienvertrag zum Vertragen“ vor. Anschließend gab es noch Zeit für individuelle Fragen. Zum Schluss war der Konsens da, dass dieses Thema unbedingt bereits in der Grundschule ankommen muss – zumindest bei den Eltern.

Foto: Simon C. Kuttenkeuler – Katholischen Elternschaft Deutschlands (KED) e.V.


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Erster Bürgerworkshop für ein neues Busliniennetz in Würzburg

Rund 90 Bürgerinnen und Bürger diskutierten am vergangenen Freitag zum Teil kontrovers über Vorschläge zur Verbesserung des städtischen Busliniennetzes. Themen P1020084waren Problemschwerpunkte und zukünftige Ideen für die nördlichen Stadtteile von Würzburg, unter anderem für Versbach, Lengfeld, die Lindleinsmühle und Grombühl.

In einem rund vierstündigen Workshop mit Fachvorträgen und Gruppenarbeit im Casino der WVV waren sich Bürgerschaft, Vertreter unterschiedlicher Fraktionen und Interessensverbänden einig, dass es vielfältige Maßnahmen braucht, um mehr Menschen vom Auto in die öffentlichen Verkehrsmittel zu bringen. Die Zielsetzung laut Oberbürgermeister Christian Schuchardt ist, in den nächsten fünf Jahren einen Fahrgastzuwachs von zehn Prozent zu erreichen. Dies geht synchron mit dem Aktionsprogramm „Sauber Mobil“ für eine nachhaltige Mobilität in Würzburg, das durch Reduzierung der Luftschadstoffe die Lebensqualität in der Stadt erhöhen soll.

Nachdem das Busnetz in Würzburg über viele Jahre historisch gewachsen war und in der Vergangenheit nur in Einzelfällen an neue lokale Gegebenheiten angepasst wurde, ist jetzt der Zeitpunkt, um grundsätzlich neue Wege zu beschreiten. Mathias Schmechtig von NahverkehrsConsult aus Kassel, der den gesamten Optimierungsprozess fachlich begleitet, zeigte in seinem Impulsreferat wichtige Eckpunkte auf. Würzburg sei im Vergleich zu anderen Großstädten durch eine überdurchschnittlich hohe Nutzungsintensität des Busses geprägt, bezogen auf die Anzahl der Fahrgäste zur Einwohnerzahl. Wirtschaftliche Zwänge bei der Gestaltung des Verkehrsangebotes führten in der Vergangenheit meist zu Lösungen mit Nachteilen hinsichtlich Übersichtlichkeit und Merkbarkeit für den Fahrgast, analysierte er den Status quo.

In den Workshop-Diskussionen wurde deutlich, dass sich die Bürger vor allem mehr Takt, bessere Anbindungen und pünktliche Fahrten durch separate Busspuren wünschen. Eine mögliche Handlungsoption in Würzburg ist laut Mathias Schmechtig die Stärkung der Hauptachsen im Busnetz. Dies könnten sogenannte Premium-Linien mit einer straßenbahnnahen Qualität zum Beispiel im 15-Minuten-Takt sein, die direkter und häufiger fahren. Auch die Entflechtung des Busliniennetzes für eine erhöhte Transparenz für Fahrgäste und Neubürger sowie der Ausbau von Tangentiallinien, um das Kernnetz der Stadt zu entlasten, sind weitere wichtige Maßnahmen. Randbereiche der Stadtteile mit niedrigerer Nachfrage könnten mit Anruf-Sammel-Taxen erschlossen werden, vor allem in den Abendstunden oder am Wochenende. Diese übernehmen eine Art Zubringerfunktion zum Bus.

Insgesamt soll der Busverkehr in Würzburg besser und dichter vertaktet, übersichtlicher, direkter, verlässlicher und schneller werden. Verkehrsplaner Schmechtig zeigte erfolgreiche Beispiele aus anderen Städten. Dort gibt es eigene Busspuren, die eine erfolgversprechende Lösung sein könnten, um Busse vor dem Individualverkehr zu bevorrechtigen und vor den PKWs fahren zu lassen.

Ein erstes Fazit des erstes Bürgerworkshops zog Bernd Karl, verantwortlich für Mobilitätsdienstleistungen bei der WVV, gemeinsam mit den beteiligten Bürgern: Taktverdichtung und Busspuren sind wichtige Elemente, die aber nur durch finanzielle und politische Unterstützung weiterverfolgt werden können. Inwiefern die Vorschläge und Ideen realisiert werden können, hängt von den Ergebnissen der folgenden zwei Workshops ab, die am 18.10. und am 08.11. für weitere Stadtteile stattfinden. Anmeldungen sind hier noch möglich unter mobil@wvv.de

Die Gesamt-Ergebnisse der drei Bürger-Workshops werden am 02.12.2019 in einem zusätzlichen Stadtratsworkshops vorgestellt und zu einen Gesamtkonzept zusammengefasst. Dieses soll Anfang 2020 im Stadtrat beschlossen und im Rahmen des öffentlichen Dienstleistungsauftrags durch die Würzburger Straßenbahn GmbH möglichst zeitnah umgesetzt werden.


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Offizielle Eröffnung Familienstützpunkt Lindleinsmühle

Lindleinsmühle –  Mitten im Herzen der Lindleinsmühle, angegliedert an die Räume des
Jugendzentrums Zoom wird, gemeinsam mit zahlreichen Gästen und Familien
der Familienstützpunkt Lindleinsmühle durch Bürgermeister Dr. Adolf
Bauer und Sozialreferentin Dr. Hülya Düber, offiziell eröffnet.
Die Räume des Jugendzentrums Zoom, vor allem der barrierefreie,
großzügige, untere Bereich eignen sich für dieses neue
Unterstützungsangebot für Familien im Stadtteil Lindleinsmühle sehr
gut.

Der Familienstützpunkt richtet sich an alle jungen Eltern aus dem
Stadtteil, er ist eine Anlauf – und Kontaktstelle für junge Familien,
wenn es um die Erziehung ihrer Kinder geht.

Unterstützt und begleitet werden ratsuchende Eltern von einer
pädagogischen Fachkraft. Sie hat ein offenes Ohr für Fragen und gibt
Eltern Tipps zu den Kernfragen der Erziehung. Sie stimmt die
familienbildenden Angebote wie offene Treffs, Elternkurse und Vorträge
ganz auf die Bedürfnisse der Eltern ab und ist im Stadtteil gut
vernetzt.

Die Eröffnung findet am Montag, 7. Oktober 2019, 15.00 Uhr,
Am Jugendzentrum Zoom, Schwabenstraße 12, statt.