Stadtmagazin für den Würzburger Nordosten


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Kröten- und Froschwanderungen

Dürrbach – Mit den steigenden Temperaturen beginnen wieder die Wanderungen von Kröten und Fröschen. In den feuchtmilden Abendstunden wandern die Amphibien aus Kröteihren Winterquartieren zu den Laichgewässern. Ihr mühsamer Weg ist oft mehrere Kilometer lang und führt häufig über belebte Straßen, die beim Überqueren für die Tiere zu einer tödlichen Gefahr werden können. Mitarbeiter der Stadt Würzburg haben deshalb an den betroffenen Straßenabschnitten Warnschilder aufgestellt.

Der Fachbereich Umwelt- und Klimaschutz der Stadt Würzburg bittet alle Verkehrsteilnehmer, in den nächsten Wochen beim Erblicken des Schildes „Krötenwanderung“ den Fuß vom Gaspedal zu nehmen und die Geschwindigkeit deutlich herabzusetzen. Eine vorsichtige Fahrweise schützt nicht nur die Tiere, sondern auch die freiwilligen Helfer, die den Kröten beim Überqueren der Straße helfen.

An folgenden Straßenabschnitten ist mit Amphibienwanderungen zu rechnen:

Dürrbachtal im Abschnitt zwischen den Stadtteilen Oberdürrbach und Unterdürrbach

in stadtauswärtiger Fahrtrichtung: Im Bereich des Spielplatzes
in stadteinwärtiger Fahrtrichtung: In Höhe der kath. Kirche St. Josef

Schafhofstraße/Oberdürrbach

in der Schafhofstraße aus Richtung Oberdürrbach (in Höhe des Tennisplatzes) kurz hinter der Gemarkungsgrenze Veitshöchheim

Die untere Naturschutzbehörde macht darauf aufmerksam, dass durch die Zerstörung ihrer Lebensräume und die enorme Verkehrsdichte die Amphibienbestände bedrohlich geschrumpft sind. Seit vielen Jahren stehen Amphibien deshalb unter besonderem gesetzlichen Schutz.

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Würzburger VDP-Weingüter präsentieren „Wein-Ideen“ zur Landesgartenschau

Würzburg – Anlässlich der bevorstehenden Landesgartenschau präsentierten die drei Würzburger Traditionsweingüter und die Landesgartenschau 2018 GmbH ihr gemeinsames Projekt „Wein-Ideen“.

LGS-Wein VDP WeingüterIm Zeichen des SchmetterlingsIm Zeichen des Schmetterlings, der wie kein anderes Lebewesen Wandel, Agilität und Inspiration symbolisiert, entsteht auf der Hochfläche in Würzburg der neue Stadtteil Hubland. Ein Lebensraum, der Think Tank, Zukunftslabor und Impulsgenerator ist und vielleicht schon bald Vorbildcharakter haben wird – für die Region, das Land und weit darüber hinaus.

Rund zwei Kilometer von der Würzburger Innenstadt entfernt und auf Augenhöhe mit der historischen Festung Marienberg können interessierte Besucher nicht nur seltene Gewächse und blühende Landschaften erleben, sondern auch einen Standort für neue Ideen kennenlernen.

Wein als Botschafter Dort wo die Ideen wachsen, gedeihen auch vorzügliche Weine. Was also lag näher, als mit den drei Schwergewichten der Würzburger VDP-Weingüter anlässlich der Landesgartenschau Würzburg 2018 eine exklusive Weinedition zu entwickeln. Jedes der drei Weingüter stellt dafür eine Rebsorte aus einer „Ortslage“ in einem besonders gestalteten Bocksbeutel zur Verfügung. Alle drei Weine spiegeln die Besonderheiten der Region und des Terroirs wider:

  • 2016 Würzburger Domina, Weingut Bürgerspital Zum Hl. Geist. Die typisch fränkische Rotweinsorte kommt in einem pinken Bocksbeutel daher. Rund und harmonisch mit gut eingebetteten Tanninen.
  • 2017 Würzburger Riesling, Weingut Staatlicher Hofkeller. Der „König der Weißweine“ besticht durch seine rassige Säure und feine Eleganz. Er präsentiert sich im gelb gestalteten Bocksbeutel.
  • 2017 Würzburger Silvaner, Weingut Juliusspital. Die fränkische „Kompetenzrebe“, feinfruchtig in der Nase, geradlinig und fränkisch trocken. Er repräsentiert im orangefarben gestalteten Bocksbeutel die dritte Farbe der Landesgartenschau.

Landesgartenschau-Geschäftsführerin Claudia Knoll präsentierte das „stylische Produkt“ dann auch nicht ohne gewissen Stolz. Sie bedankte sich bei allen Beteiligten für die Zusammenarbeit und das Engagement. Bleibt jetzt nur noch zu hoffen, dass die Schmetterlinge die Botschaft des Weines aus der Region heraustragen.

Die Weine im attraktiven Geschenkkarton sind im Würzburger Einzel- und Fachhandel, der Tourist-Information Falkenhaus, bei den drei Weingütern oder online unter www.frankenweinliebhaber.de erhältlich.

Foto: Frankenweinliebhaber/ Die Macher der „Wein-Ideen“ präsentieren ihre Weine (v.l.n.r  Thilo Heuft/Weingut Staatlicher Hofkeller, Claudia Knoll/Landesgartenschau 2018 GmbH, Horst Kolesch, Weingut Juliusspital und Robert Haller/Weingut Bürgerspital)


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16. März – Würzburg gedenkt der Zerstörung

Würzburg – Am 16. März gedenkt Würzburg alljährlich der Bombardierung der Stadt am
16. März 1945. Das Erinnern an Würzburgs Zerstörung und die Trauer um die Toten Würzburgwird auch in diesem Jahr mit verschiedenen Veranstaltungen zum Ausdruck gebracht * den Überlebenden zum Trost, den Nachkommen zur Mahnung. Die Verantwortung Deutschlands für die menschenverachtenden Verbrechen des Nationalsozialismus darf nicht vergessen werden, denn diese waren die Ursache für Krieg, Zerstörung und Leid.

Im Vorfeld des 16. März finden zwei besondere Veranstaltungen statt. Am Abend des 14. März zeigt der Fotojournalist Hans Heer in der Kolping-Akademie seine Bilder und spricht über das Leben der Menschen in Würzburg nach dem 16. März 1945.  Das Stück *Magnolienzeit“, ein Rechercheprojekt des Mainfranken-Theaters zum 16. März 1945, wird ebenfalls am 14. März im Max-Stern-Keller aufgeführt.

Die Veranstaltungen am 16. März 2018 beginnen um 9:00 Uhr mit einer Messfeier im Dom St. für die Opfer des 16. März und für alle Opfer von Krieg und Gewalt. Um 10:00 Uhr finden an der Gedenkstätte 16. März 1945 am Hauptfriedhof das Totengedenken und die Kranzniederlegung durch Oberbürgermeister Christian Schuchardt statt. Dieses Jahr werden Schülerinnen und Schüler der Goethe-Mittelschule und des Matthias-Grünewald-Gymnasiums einen Beitrag zur Erinnerung leisten.

Danach bittet die Nagelkreuzinitiative zur Versöhnungsglocke am Hauptfriedhof, übergibt das Wandernagelkreuz und die Versöhnungsstatue des Nagelkreuzzentrums an die Vertreter von Kolping * Mainfranken und begibt sich von 10:20 Uhr bis 13:00 Uhr gemeinsam auf den Weg zum Kolping-Center.

Um 19:30 Uhr findet in der Katholischen Pfarrkirche Heiligkreuz das Gedenkkonzert, welches vom Kinder- und Erwachsenenchor der Würzburger Kantorei Heiligkreuz / St. Elisabeth und Streichern und Bläsern der Musikschulen Würzburg und Nürnberg musikalisch begleitet wird. Der Eintritt ist frei.

Der Gedenktag endet mit dem Mahnläuten aller Glocken Würzburgs von 21:20 Uhr bis 21:40 Uhr zum Gedenken an den Zeitraum des Angriffs auf Würzburg am 16. März 1945. Von 21:15 Uhr bis Mitternacht ist die Marienkapelle am Markt mit ihrem Nagelkreuz aus Coventry zu stillem Gedenken und Gebet geöffnet.

Weitere Veranstaltungen:
Am 16. März um 14:30 Uhr findet im Fürstenbaummuseum (Festung
Marienberg) eine Familienführung für Kinder ab 8 Jahren mit Gesine
Kleinwächter zum Thema *Krieg. Zerstörung. Erinnerung * Würzburg und der
16. März“ statt. Eine zweite Führung gibt es am Sonntag, den 18. März
2018 um 14:30 Uhr.

Im Central Kino im Bürgerbräu gibt es um 16:00 Uhr eine
Sondervorstellung des Films *Historisches Würzburg, Teil 1“.
Um 17:00 Uhr spricht Stadtrat Willi Dürrnagel im Ratssaal der Stadt
Würzburg über *Alt-Würzburg, die Zerstörung und den Wiederaufbau“

Jährlich wiederkehrend startet der traditionelle Würzburger
Gedächtnislauf zur Erinnerung an die Zerstörung der Stadt am Samstag,
den 17. März 2018 um 11:00 Uhr unter dem Motto *Laufend Erinnerung
bewahren“. Weitere Informationen sowie die Ausschreibung und Anmeldung
finden Sie unter http://www.gedaechtnislauf.de.

Zudem werden anlässlich des Gedenktags zwei Ausstellungen zu sehen
sein. Die Geschichtswerkstatt im Verschönerungsverein Würzburg lädt in
diesem Jahr vom 4. bis 29. März zur Ausstellung *Würzburg in Panorama *
Ansichten“. Sie kann im Foyer des Rathauses von Mo – Do 8:00 – 18:00
Uhr; Fr 8:00 – 14:00 Uhr besichtigt werden.
Im Kolping-Center Mainfranken wird von 16. März bis 15. September die
Sonderausstellung *Der andere Weg“ gezeigt. Dort sind Hoffnungsbilder
aus Israel ausgestellt, die aus der Sehnsucht nach Frieden, Toleranz und
gegenseitiger Wertschätzung der Kulturen und Religionen heraus
entstanden sind.

Zu den Veranstaltungen ist ein Faltblatt erschienen, das an allen
öffentlichen Orten der Stadt ausliegt.

Foto: (c) Congress-Tourismus-Würzburg, Fotograf: A. Bestle


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Aktion „Sauberes Lengfeld“ – jeder kann mitmachen!

Lengfeld – Am Samstag, den 3. März 2018 von 10.00 bis 12.30 Uhr findet die Aktion „Sauberes Lengfeld“ statt. Der Bürgerverein Lengfeld lädt die Bevölkerung ein, an der Sammlung von „wilden Müll“ im Stadtbezirk Lengfeld teilzunehmen.

LengfeldDie Sammelaktion beginnt um 10 Uhr auf dem Parkplatz am Sportplatz. Ab 12.30 Uhr gibt es für die freiwilligen Helfer eine Brotzeit und Getränke
im Gemeinderaum des Ökumenischen Zentrums, gesponsert vom ROCK INN, Ohmstraße, Metzgerei Schömig, Laurentiusstraße, Bäckerei Rösner, Herzstraße und Muth Bewässerungstechnik und Mähroboter, Am Hölzlein.

Mitarbeiter der Umweltstation der Stadt Würzburg stellen Plastiksäcke, Eimer, Handschuhe und Zangen zur Verfügung und sorgen für eine richtige Sortierung der Abfälle. Um die Entsorgung der Abfälle kümmern sich die „Stadtreiniger“. Kinder können nur in Begleitung eines verantwortlichen Erwachsenen teilnehmen. Wir bitten Sie, besonders unterBerücksichtigung der Witterung und des Vorhabens auf angepasste Kleidung und festes Schuhwerk zu achten.

Der Bürgerverein und die Umweltstation hoffen auf eine rege Beteiligung der Lengfelder und bedanken sich schon jetzt bei allen Aktiven, die am Samstag an dieser Aktion teilnehmen.


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Am Uniklinikum Würzburg mitentwickeltes Anti-Leukämiemedikament besonders wirksam bei minimaler Resterkrankung

Grombühl – Eine kürzlich veröffentlichte Studie kombinierte hochpräzise Blinatumomab_FläschchenKrebsdiagnostik auf molekularer Ebene mit dem zukunftsweisenden Immuntherapeutikum Blinatumomab. Es zeigte sich, dass die Behandlung mit dem am Uniklinikum Würzburg maßgeblich mitentwickelten Medikament in einem sehr frühen Rezidiv-Stadium das Überleben von Patienten mit Akuter Lymphatischer Leukämie deutlich verbessert. Geleitet wurde die europaweite, multizentrische Studie unter anderem von Prof. Dr. Ralf Bargou, dem Direktor des am UKW angesiedelten Comprehensive Cancer Centers (CCC) Mainfranken.

Ende Januar dieses Jahres erschien in der Fachzeitschrift Blood der US-amerikanischen Gesellschaft für Hämatologie die Publikation zu einer Studie, bei der Patienten mit einer minimalen Resterkrankung von Akuter Lymphatischer Leukämie erfolgreich mit dem Antikörper-Medikament Blinatumomab behandelt wurden. Hier die Hintergründe und Details.

Über die Krankheit und ihre bisherige Behandlung

Die Akute Lymphatische Leukämie (ALL) ist eine bösartige Erkrankung des blutbildenden Systems (Blutkrebs), bei der eine frühe Vorstufe der Lymphozyten entartet und sich unkontrolliert vermehrt. Lymphozyten sind weiße Blutkörperchen und Teil des Immunsystems. Ihre Vermehrung und Erneuerung ist bei gesunden Menschen strikt reguliert. Bei der ALL ist dieser Prozess außer Kontrolle geraten.

Nach dem klassischen Behandlungspfad erhalten die Patienten nach der Erstdiagnose eine so genannte Induktions-Chemotherapie, deren Ziel es ist, eine Rückbildung (Remission) des Blutkrebses zu induzieren. 50 bis 60 Prozent der Erkrankten sprechen auf diese Therapie gut an und gelten – oft nach weiterer konsolidierender Chemotherapie – als geheilt. Bei den restlichen Patienten bleibt nach der Induktions-Chemotherapie mindestens eine minimale Resterkrankung (Minimal Residual Disease – MRD) bestehen. Patienten mit MRD-positiver Erkrankung erleiden praktisch immer ein klinisches Rezidiv und haben in aller Regel eine sehr schlechte Prognose. Einem Teil kann noch eine allogene Stammzelltransplantation als weitere Behandlungsoption angeboten werden, aber insgesamt ist die Sterberate unter den Betroffenen sehr hoch.

Über den Wirkstoff Blinatumomab

Blinatumomab gehört zu einer neuen Klasse von so genannten bispezifischen Antikörpern, die direkt das menschliche Immunsystem gegen Tumorzellen wirken lassen. Es ist das erste zugelassene Medikament, das die körpereigenen T-Zellen, eine Form der Lymphozyten, einspannt, um Leukämiezellen zu vernichten. Diese „Killer“ können in der Regel Krebszellen nicht von gesunden Zellen unterscheiden und greifen sie deshalb auch nicht an. Den Forschern gelang es, diese biochemische Blindheit zu überwinden, indem sie gentechnisch einen Antikörper designten, der einerseits in der Lage ist, an der Krebszelle anzudocken und andererseits an T-Zellen binden kann. Mit Hilfe dieses „Adapters“ werden die Abwehrzellen aktiviert, sie erkennen die schädlichen Zellen und können sie in der Folge zerstören.

An der Erfindung, Entwicklung und klinischen Erprobung von Blinatumomab entscheidend beteiligt waren Prof. Dr. Ralf Bargou, der Direktor des am Uniklinikum Würzburg (UKW) angesiedelten Comprehensive Cancer Centers (CCC) Mainfranken, Dr. Marie-Elisabeth Goebeler, die Leiterin der Early Clinical Trial Unit am UKW, sowie Prof. Dr. Max Topp, der Leiter des Bereichs Hämatologie an der Medizinischen Klinik II des Würzburger Uniklinikums.

Über die Studie

Die jetzt veröffentlichte Studie nutzte modernste Methoden der molekularen Diagnostik, um mit hoher Sensitivität und Spezifität ALL-Patienten mit MRD zu identifizieren. Diese wurden mit Blinatumomab behandelt. Die Studie begann im Jahr 2010 und wurde von Krebszentren in Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, den Niederlanden und Tschechien getragen. Die Leitung lag in den Händen von Dr. Nicola Gökbuget vom Uniklinikum Frankfurt/Main und von Prof. Ralf Bargou vom CCC Mainfranken. Mit 116 Teilnehmer/innen war die Grundgesamtheit an Studienpatienten für eine seltene Erkrankung wie ALL sehr hoch. Als Ergebnis zeigte sich, dass knapp 80 Prozent der Behandelten auf die Antikörpertherapie sehr gut ansprachen und MRD-negativ wurden, was zu einer deutlichen Verbesserung der Überlebenswahrscheinlichkeit der betroffenen Patienten führte. „Die Studie zeigt, dass Blinatumomab nicht nur bei einem voll entwickelten Rezidiv hilfreich eingesetzt werden kann, sondern auch – und gerade – in einem viel früheren Stadium. Die moderne, hochempfindliche molekulare Diagnostik zusammen mit den neuen therapeutischen Entwicklungen in der Immun-Onkologie hilft uns, das Rezidiv immer frühzeitiger zu erkennen und gezielt zu behandeln. Dadurch lassen sich die Heilungschancen für die betroffenen Patienten weiter verbessern“, resümiert Prof. Bargou.

Bildunterschrift:

Das Immuntherapeutikum Blinatumomab – Medikamentenname Blincycto – wirkt auch bei minimaler Resterkrankung von Akuter Lymphatischer Leukämie.

Bild: Robert Wenzl / Uniklinikum Würzburg


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Fotoausstellung Ralf Kuhn: Inspiration Franken

Altstadt/Randersacker – Ralf Kuhn aus Randersacker zeigt Fotografien aus seiner 20150228-RalfkuhnfränkischenHeimat mit den Schwerpunkten Wein und Bäumen.

Immer auf der Suche nachdem anderen Blickwinkel, sieht Kuhn das Fotografieren als Kollision vonIdeen, Kulturen, der Technik und Erfahrung. Ralf Kuhn setzt sich fotografisch auseinander mit Franken, Architektur,Wein, Landschaft, Food und Woodart. Dabei hat er seinen speziellen Stilentwickelt und weiterentwickelt. In zahlreichen Ausstellungen hat erseine Fotos bereits präsentiert.

Die Fotoausstellung ist zu den Öffnungszeiten der Würzburger Stadtbücherei (Mo * Fr 10-18.00 Uhr; Do 10-19.00 Uhr und Sa 10-15.00Uhr) vom Mittwoch, 10. Januar bis Samstag, 17. Februar 2018 im Lesecafe der Stadtbücherei Würzburg zusehen.


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Würzburger Kieferorthopädin für hervorragende Lehre ausgezeichnet

Der mit 10.000 Euro dotierte Albert-Kölliker-Lehrpreis der Medizinischen Fakultät der Stellzig-EisenhauerUni Würzburg ging in diesem Semester an Prof. Dr. Angelika Stellzig-Eisenhauer. Die Studierenden stellten der Direktorin der Poliklinik für Kieferorthopädie des Uniklinikums Würzburg für ihre Lehrveranstaltungen beste Zeugnisse aus.

In ihrer Nominierungsschrift für den aktuellen Albert-Kölliker-Lehrpreis unterstrich die Fachschaft Zahnmedizin der Uni Würzburg unter anderem, dass es Prof. Dr. Angelika Stellzig-Eisenhauer, der Direktorin der Poliklinik für Kieferorthopädie des Uniklinikums Würzburg, durch interaktiv gestaltete Lehrveranstaltungen gelingt, logische Zusammenhänge nachhaltig zu vermitteln und dabei ihre eigene Begeisterung für das Fach Kieferorthopädie zu übertragen. Ferner heißt es in dem Dokument: „Wir als Studierende sind stolz, eine kieferorthopädische Ausbildung genießen zu dürfen, die deutschlandweit zu den besten zählt.“

Preisgeld fließt in die Lehre

Prof. Dr. Matthias Frosch, der Dekan der Medizinischen Fakultät der Uni Würzburg, überreichte die Urkunde des Preises bei der Examensfeier der Zahnmedizin am 8. Dezember 2017 in der Würzburger Neubaukirche. Das Preisgeld von 10.000 Euro wird die Geehrte wieder in die Lehre stecken – so sehen es die Bestimmungen der Fakultät vor.

Über den Albert-Kölliker-Lehrpreis

Die Medizinische Fakultät vergibt den Lehrpreis zwei Mal im Jahr. Benannt ist er nach Albert Kölliker (1817 – 1905), der ab dem Jahr 1849 für mehr als 50 Jahre an der Universität Würzburg lehrte und forschte. Der Professor für Anatomie und Physiologie führte Mikroskopierkurse und andere damals neuartige Lehrformen ein. Dadurch wirkte er wie ein „Studentenmagnet“ und trug dazu bei, dass die Würzburger Universitätsmedizin in dieser Zeit einen enormen Aufschwung erlebte.

Bildunterschriften:

Prof. Dr. Angelika Stellzig-Eisenhauer, die Direktorin der Poliklinik für Kieferorthopädie des Uniklinikums Würzburg, wurde von den Würzburger Zahnmedizinstudierenden mit dem Albert-Kölliker-Lehrpreis geehrt.

Bild: Uni Würzburg