Stadtmagazin für den Würzburger Nordosten


Hinterlasse einen Kommentar

Zwei Medaillen für Oberdürrbacher Ju-Jutsuka

Oberdürrbach – JJ_DEM_2018_AumüllerVier Kampfsportler des Bundes-Leistungsstützpunktes beim SV Oberdürrbach traten kurz vor der Sommerpause bei den deutschen Ju-Jutsu Meisterschaften in Bernau, Brandenburg zusammen mit über 200 weiteren Wettkämpfern an.

Erfolgreichster Teilnehmer war Johannes Aumüller, der sich bis 77 kg gegen starke Konkurrenz, darunter der süddeutsche Vizemeister, die Goldmedaille holte.
Für den Gerolzhöfer, der seit seiner Jugend beim SV Oberdürrbach trainiert, war es bereits der vierte nationale Titel seiner Karriere. Wobei der 26-Jährige das bisher einmalige Kunststück fertiggebracht hat, in vier verschiedenen Gewichtsklassen deutscher Meister zu werden.
Trainer Jörn Meiners durfte sich bei den Junioren über eine weitere Medaille freuen. Noch vor wenigen Wochen hatte sich Dominik Krauße überraschend bei den Senioren den bayerischen Vizetitel gesichert. In Bernau wieder bei den U 21-Jährigen bis 94 kg am Start, mußte sich der Oberdürrbacher diesmal in den beiden entscheidenden Kämpfen vorzeitig geschlagen und wie im Vorjahr mit dem dritten Platz zufrieden geben.

Weitere Platzierungen erzielten bei den Damen Tabea Reiner bis 70 kg und Niclas Oehrlein bei den U 21-Jährigen bis 85 kg. Waren beide Athleten bei den Landesmeisterschaften noch ganz vorn dabei gewesen, so mußten sie hier dem höheren Niveau auf Bundesebene Tribut zollen und sich jeweils mit dem fünften Platz begnügen.

Was die deutschen Titelkämpfe auch zeigten:
Die bayerischen Ju-Jutsuka haben deutschlandweit die Nase vorn. Mit zehn Gold-, acht Silber- und 14 Bronzemedaillen ging die Länderwertung klar an die Sportler aus dem Freistaat.

Bildunterschrift: Siegerehrung der Herren bis 77 kg:
V.l.:     Timo Stein (JJC Mühlbachtal), Johannes Aumüller (SV Oberdürrbach), Yasin Uhde (Einbecker JC), Tim Folkens (PSV Oldenburg)

Advertisements


Hinterlasse einen Kommentar

Lempfelder Zwiewl Kirwe

Lengfeld – Wenn am 24. August wieder etwa 600 Würzburg Kreuzberg-Wallfahrer P1090614zukehren sind im ÖZ in Lengfeld schon die Tische und Bänke für die Lempfelder Zwiewl Kirwe aufgebaut.

Traditionell gibt es ab 16:00 Uhr Kaffee und hausgemachte Kuchen, frischen Zwiebelkuchen, sowie Bratwürste oder Steaks aus der Metzgerei Schömig.

Für weitere Leckereien ist gesorgt. Lassen Sie sich überraschen. Natürlich fehlt auch das originale „Kreuzbergbier“ nicht. Frisch aus dem Fass gezapft, schmeckt es nicht nur den Wallfahrern. Die Fröhliche Runde lädt dazu recht herzlich ein. Der Erlös der Veranstaltung kommt Menschen zu Gute, die „nichts zu lachen haben“!


Hinterlasse einen Kommentar

EINLADUNG des SPD Ortsvereins Würzburg Nord

Lindleinsmühle – Mit seinen vergleichsweise günstigen Mieten, einer gut ausgebauten SPDInfrastruktur und einer dennoch ruhigen Lage ist die Lindleinsmühle ein lebenswerter Stadtteil. Gerade junge Familien sowie die jahrzehntelangen Bewohner schätzen die Vorzüge. Aber gibt es auch Schwierigkeiten? Was könnte besser sein?

Bei einem Frühstück auf der Wiese bei der Bushaltestelle Bayernstraße, zu dem der SPD-Ortsverein Würzburg Nord einlädt, ist der Landtagsabgeordneten Georg Rosenthal, früherer Oberbürgermeister der Stadt Würzburg, zu Gast: „Wir wollen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern der Lindleinsmühle ins Gespräch kommen und wissen, wo der Schuh drückt“, erklärt Jutta Henzler, Vorstandsmitglied im Ortsverein und ortsansässige Stadträtin, den Hintergrund der Aktion.

Wann? Samstag, 30. Juni, 10 bis 12 Uhr
Wo? Auf der Wiese bei der Bushaltestelle Bayernstraße

Rosenthal kandidiert am 14. Oktober wieder für den Landtag. Er setzt sich ein für:
– Bezahlbare Wohnungen für alle in Würzburg und Unterfranken
– Eine moderne und gerechte Bildungs- und Familienpolitik
– Eine Mobilitätswende in Unterfranken: für eine Neuorganisation des Individualverkehrs und des ÖPNV
– Bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege


Hinterlasse einen Kommentar

Eigeninitiative aus Mwanza – höchst belohnt von Rotary Residenz

Unterdürrbach – Schon zum zweiten Mal hat Obadia Kalumbete (42) den weiten Weg aus Mwanza, Würzburgs Partnerstadt am Viktoriasee, auf eigene Initiative zurückgelegt: Mit image3einem Stand hat der Sonderschullehrer am Basar des Africa Festivals teilgenommen, um die Produkte der Behindertenwerkstätte Tunaweza zu verkaufen und Kontakte zu Sponsoren zu knüpfen. Der Würzburger M.W.A.N.Z.A.  e.V. gehört dazu. „Dieses Jahr hatten wir ideales Wetter und trafen viele Menschen, die bei uns kauften oder sich nach unserem Projekt erkundigten“, so der Leiter von Tunaweza.

Der Vorsitzende des M.W.A.N.Z.A.  e.V. Michael Stolz begründet, warum der Verein sich engagiert: „Schon seit 2009 begleiten wir die Initiative, die als eine Art Berufsschule für junge Menschen mit Behinderten fungiert. Sie ist die einzige ihrer Art in Mwanza.“ Deshalb finanziert er auch mit Fördergeldern des Entwicklungshilfeministeriums den Neubau der Behindertenwerkstätte. 75% der Projektkosten von 130.000,00 € kommen vom Ministerium; ein Viertel sind vom M.W.A.N.Z.A.  e.V. und von Tunaweza selber aufzubringen. Das bislang genutzte, gemietete Haus war zu klein und konnte bloß einen Teil des Bedarfs befriedigen.

Obadia Kalumbete stellte nun sein Projekt auch beim Rotary Club Würzburg Residenz vor und fand Unterstützung. Club-Mitglied Norbert Klaes führt aus, warum Rotary 5000,00 € dazu beisteuert: „Wir möchten durch die Finanzierung der Nähwerkstätte mithelfen, dass die Lebenschancen für Jugendliche mit Behinderung in Würzburg und in der Partnerstadt sich annähern.“

Während des Besuchs gab es auch ein Treffen mit dem Projektverantwortlichen des M.W.A.N.Z.A.  e.V., Rainer Beckmann. Der Baufortschritt wurde begutachtet und die Abrechnungsmodalitäten erläutert, um deutsche Bürokratie und afrikanische Baupraxis zusammenzubringen. „Wir liegen gut in der Zeit. Bis jetzt läuft alles so, dass wir bis Anfang nächsten Jahres fertig sind“, so Beckmann.

Foto: MWANZA e.V.
Bildunterschrift: Helmut Stahl, 2. Vorsitzender des MWANZA eV, selber Architekt, mit dem Tunaweza-Team und Arbeitern auf der Baustelle.


Hinterlasse einen Kommentar

Würzburger Zahnunfallzentrum: Preiswürdiges Verfahren hilft, Zähne mit „verkalkten“ Nerven zu retten

Grombühl – Mitarbeiter des Zahnunfallzentrums des Uniklinikums Würzburg Krastl_Krugentwickelten in Kooperation mit dem Zahnunfallzentrum Basel (Schweiz) ein neues Verfahren zur schablonengestützten Navigation bei der Wurzelkanalbehandlung „verkalkter“ Zähne. Dem Journal of Endodontics, dem offiziellen Fachorgan der American Association of Endodontists, war dies den Jahresbestpreis in der Kategorie „Grundlagenforschung: Technologie“ wert.

Nach einem Zahnunfall kann der betroffene Zahn mit einer „Verkalkung“ des Nervs reagieren. Dann ist die Behandlung selbst durch Experten und mit Operationsmikroskop schwer. „Guided Endodontics“, ein neues Verfahren, entwickelt am Zahnunfallzentrum des Uniklinikums Würzburg (UKW) in Zusammenarbeit mit dem Zahnunfallzentrum Basel (Schweiz), kann die Therapie wesentlich erleichtern. Im Idealfall hilft die neue Methode, den geschädigten Zahn zu retten. Denn wenn dessen Wurzelkanal nicht erschlossen werden kann, muss der Zahn oftmals entfernt werden.

Arbeiten mit 3D-Daten und Bohrschablone

Bei Guided Endodontics wird im Vorfeld der Behandlung eine dreidimensionale Röntgenschichtaufnahme der Zahnregion sowie ein optischer Scan der Zähne erstellt. Die 3D-Daten werden im Computer übereinander gelagert und dienen als Grundlage für die virtuelle Planung einer Bohrschablone. Diese wird in einem 3D-Drucker mit hoher Präzision erstellt. „Mithilfe der Bohrschablone können wir den verkalkten Wurzelkanal in kurzer Zeit und unter maximaler Schonung der Zahnhartsubstanz erschließen“, schildert Prof. Dr. Gabriel Krastl. Der Direktor der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie des UKW ist einer der maßgeblichen Köpfe hinter dem neuen Verfahren. Mittlerweile wurde das Verfahren weiter miniaturisiert (Microguided Endodontics), um den Substanzverlust bei der Behandlung weiter reduzieren zu können.

Zur Präzision der (Micro)guided Endodontics-Technik liegen bereits Daten von drei in-vitro Untersuchungen vor und auch die Umsetzung am Patienten ist bereits mehrfach gelungen.

Bereits die dritte Auszeichnung

Die wissenschaftliche Publikation zum Verfahren wurde im April 2018 mit dem Jahresbestpreis in der Kategorie „Grundlagenforschung: Technologie“ des Journal of Endodontics, dem offiziellen Fachorgan der American Association of Endodontists, geehrt. Dies ist bereits die dritte Auszeichnung für die Innovation, die im Jahr 2015 den Hochschulpreis Endodontie der deutschen Fachzeitschrift Endodontie und in 2016 den Dental Innovation Award der Stiftung Innovative Zahnmedizin (Hamburg) erhielt.

Die dahinterstehende Publikation:

Connert T, Zehnder MS, Weiger R, Kuhl S, Krastl G. Microguided Endodontics: Accuracy of a Miniaturized Technique for Apically Extended Access Cavity Preparation in Anterior Teeth. J Endod 2017;43(5):787-790.

Bildunterschrift:  Prof. Dr. Gabriel Krastl, der Direktor der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie des Uniklinikums Würzburg (links), und Oberarzt Dr. Ralf Krug bei der Planung eines Guided-Endodontics-Falls.

Bild: Zahnunfallzentrum / Uniklinikum Würzburg


Hinterlasse einen Kommentar

Ein Fest für aktive Senioren

Lindleinsmühle – Am bundesweiten Tag der Städtebauförderung veranstaltet das
Aktiv-im-Alter_PlakatQuartiersmanagement Soziale Stadt Lindleinsmühle das Fest „Aktiv im Alter“. Am Samstag, 5. Mai, können sich Senioren zwischen 15 und 17 Uhr am Kirchplatz St. Albert Senioren informieren und miteinander ins Gespräch kommen.

Die Veranstaltung beginnt mit einer Begrüßung durch Sozialreferentin Dr . Hülya Düber. Danach sind verschiedene Aktivitäten im Angebot unter anderem Singen mit dem Duo „Peter und Barbara“. Das Fest ist auch der Startschuss für den Seniorenarbeitskreis in der Sozialen Stadt Lindleinsmühle. Kaffee und Kuchen sind natürlich auch im
Angebot.

Weitere Informationen bei Claus Köhler, Frankenstraße 11, Tel.
Nr. 0931-299 680 56.


Hinterlasse einen Kommentar

Kröten- und Froschwanderungen

Dürrbach – Mit den steigenden Temperaturen beginnen wieder die Wanderungen von Kröten und Fröschen. In den feuchtmilden Abendstunden wandern die Amphibien aus Kröteihren Winterquartieren zu den Laichgewässern. Ihr mühsamer Weg ist oft mehrere Kilometer lang und führt häufig über belebte Straßen, die beim Überqueren für die Tiere zu einer tödlichen Gefahr werden können. Mitarbeiter der Stadt Würzburg haben deshalb an den betroffenen Straßenabschnitten Warnschilder aufgestellt.

Der Fachbereich Umwelt- und Klimaschutz der Stadt Würzburg bittet alle Verkehrsteilnehmer, in den nächsten Wochen beim Erblicken des Schildes „Krötenwanderung“ den Fuß vom Gaspedal zu nehmen und die Geschwindigkeit deutlich herabzusetzen. Eine vorsichtige Fahrweise schützt nicht nur die Tiere, sondern auch die freiwilligen Helfer, die den Kröten beim Überqueren der Straße helfen.

An folgenden Straßenabschnitten ist mit Amphibienwanderungen zu rechnen:

Dürrbachtal im Abschnitt zwischen den Stadtteilen Oberdürrbach und Unterdürrbach

in stadtauswärtiger Fahrtrichtung: Im Bereich des Spielplatzes
in stadteinwärtiger Fahrtrichtung: In Höhe der kath. Kirche St. Josef

Schafhofstraße/Oberdürrbach

in der Schafhofstraße aus Richtung Oberdürrbach (in Höhe des Tennisplatzes) kurz hinter der Gemarkungsgrenze Veitshöchheim

Die untere Naturschutzbehörde macht darauf aufmerksam, dass durch die Zerstörung ihrer Lebensräume und die enorme Verkehrsdichte die Amphibienbestände bedrohlich geschrumpft sind. Seit vielen Jahren stehen Amphibien deshalb unter besonderem gesetzlichen Schutz.