Stadtmagazin für den Würzburger Nordosten


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Am Uniklinikum Würzburg mitentwickeltes Anti-Leukämiemedikament besonders wirksam bei minimaler Resterkrankung

Grombühl – Eine kürzlich veröffentlichte Studie kombinierte hochpräzise Blinatumomab_FläschchenKrebsdiagnostik auf molekularer Ebene mit dem zukunftsweisenden Immuntherapeutikum Blinatumomab. Es zeigte sich, dass die Behandlung mit dem am Uniklinikum Würzburg maßgeblich mitentwickelten Medikament in einem sehr frühen Rezidiv-Stadium das Überleben von Patienten mit Akuter Lymphatischer Leukämie deutlich verbessert. Geleitet wurde die europaweite, multizentrische Studie unter anderem von Prof. Dr. Ralf Bargou, dem Direktor des am UKW angesiedelten Comprehensive Cancer Centers (CCC) Mainfranken.

Ende Januar dieses Jahres erschien in der Fachzeitschrift Blood der US-amerikanischen Gesellschaft für Hämatologie die Publikation zu einer Studie, bei der Patienten mit einer minimalen Resterkrankung von Akuter Lymphatischer Leukämie erfolgreich mit dem Antikörper-Medikament Blinatumomab behandelt wurden. Hier die Hintergründe und Details.

Über die Krankheit und ihre bisherige Behandlung

Die Akute Lymphatische Leukämie (ALL) ist eine bösartige Erkrankung des blutbildenden Systems (Blutkrebs), bei der eine frühe Vorstufe der Lymphozyten entartet und sich unkontrolliert vermehrt. Lymphozyten sind weiße Blutkörperchen und Teil des Immunsystems. Ihre Vermehrung und Erneuerung ist bei gesunden Menschen strikt reguliert. Bei der ALL ist dieser Prozess außer Kontrolle geraten.

Nach dem klassischen Behandlungspfad erhalten die Patienten nach der Erstdiagnose eine so genannte Induktions-Chemotherapie, deren Ziel es ist, eine Rückbildung (Remission) des Blutkrebses zu induzieren. 50 bis 60 Prozent der Erkrankten sprechen auf diese Therapie gut an und gelten – oft nach weiterer konsolidierender Chemotherapie – als geheilt. Bei den restlichen Patienten bleibt nach der Induktions-Chemotherapie mindestens eine minimale Resterkrankung (Minimal Residual Disease – MRD) bestehen. Patienten mit MRD-positiver Erkrankung erleiden praktisch immer ein klinisches Rezidiv und haben in aller Regel eine sehr schlechte Prognose. Einem Teil kann noch eine allogene Stammzelltransplantation als weitere Behandlungsoption angeboten werden, aber insgesamt ist die Sterberate unter den Betroffenen sehr hoch.

Über den Wirkstoff Blinatumomab

Blinatumomab gehört zu einer neuen Klasse von so genannten bispezifischen Antikörpern, die direkt das menschliche Immunsystem gegen Tumorzellen wirken lassen. Es ist das erste zugelassene Medikament, das die körpereigenen T-Zellen, eine Form der Lymphozyten, einspannt, um Leukämiezellen zu vernichten. Diese „Killer“ können in der Regel Krebszellen nicht von gesunden Zellen unterscheiden und greifen sie deshalb auch nicht an. Den Forschern gelang es, diese biochemische Blindheit zu überwinden, indem sie gentechnisch einen Antikörper designten, der einerseits in der Lage ist, an der Krebszelle anzudocken und andererseits an T-Zellen binden kann. Mit Hilfe dieses „Adapters“ werden die Abwehrzellen aktiviert, sie erkennen die schädlichen Zellen und können sie in der Folge zerstören.

An der Erfindung, Entwicklung und klinischen Erprobung von Blinatumomab entscheidend beteiligt waren Prof. Dr. Ralf Bargou, der Direktor des am Uniklinikum Würzburg (UKW) angesiedelten Comprehensive Cancer Centers (CCC) Mainfranken, Dr. Marie-Elisabeth Goebeler, die Leiterin der Early Clinical Trial Unit am UKW, sowie Prof. Dr. Max Topp, der Leiter des Bereichs Hämatologie an der Medizinischen Klinik II des Würzburger Uniklinikums.

Über die Studie

Die jetzt veröffentlichte Studie nutzte modernste Methoden der molekularen Diagnostik, um mit hoher Sensitivität und Spezifität ALL-Patienten mit MRD zu identifizieren. Diese wurden mit Blinatumomab behandelt. Die Studie begann im Jahr 2010 und wurde von Krebszentren in Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, den Niederlanden und Tschechien getragen. Die Leitung lag in den Händen von Dr. Nicola Gökbuget vom Uniklinikum Frankfurt/Main und von Prof. Ralf Bargou vom CCC Mainfranken. Mit 116 Teilnehmer/innen war die Grundgesamtheit an Studienpatienten für eine seltene Erkrankung wie ALL sehr hoch. Als Ergebnis zeigte sich, dass knapp 80 Prozent der Behandelten auf die Antikörpertherapie sehr gut ansprachen und MRD-negativ wurden, was zu einer deutlichen Verbesserung der Überlebenswahrscheinlichkeit der betroffenen Patienten führte. „Die Studie zeigt, dass Blinatumomab nicht nur bei einem voll entwickelten Rezidiv hilfreich eingesetzt werden kann, sondern auch – und gerade – in einem viel früheren Stadium. Die moderne, hochempfindliche molekulare Diagnostik zusammen mit den neuen therapeutischen Entwicklungen in der Immun-Onkologie hilft uns, das Rezidiv immer frühzeitiger zu erkennen und gezielt zu behandeln. Dadurch lassen sich die Heilungschancen für die betroffenen Patienten weiter verbessern“, resümiert Prof. Bargou.

Bildunterschrift:

Das Immuntherapeutikum Blinatumomab – Medikamentenname Blincycto – wirkt auch bei minimaler Resterkrankung von Akuter Lymphatischer Leukämie.

Bild: Robert Wenzl / Uniklinikum Würzburg

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Fotoausstellung Ralf Kuhn: Inspiration Franken

Altstadt/Randersacker – Ralf Kuhn aus Randersacker zeigt Fotografien aus seiner 20150228-RalfkuhnfränkischenHeimat mit den Schwerpunkten Wein und Bäumen.

Immer auf der Suche nachdem anderen Blickwinkel, sieht Kuhn das Fotografieren als Kollision vonIdeen, Kulturen, der Technik und Erfahrung. Ralf Kuhn setzt sich fotografisch auseinander mit Franken, Architektur,Wein, Landschaft, Food und Woodart. Dabei hat er seinen speziellen Stilentwickelt und weiterentwickelt. In zahlreichen Ausstellungen hat erseine Fotos bereits präsentiert.

Die Fotoausstellung ist zu den Öffnungszeiten der Würzburger Stadtbücherei (Mo * Fr 10-18.00 Uhr; Do 10-19.00 Uhr und Sa 10-15.00Uhr) vom Mittwoch, 10. Januar bis Samstag, 17. Februar 2018 im Lesecafe der Stadtbücherei Würzburg zusehen.


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Würzburger Kieferorthopädin für hervorragende Lehre ausgezeichnet

Der mit 10.000 Euro dotierte Albert-Kölliker-Lehrpreis der Medizinischen Fakultät der Stellzig-EisenhauerUni Würzburg ging in diesem Semester an Prof. Dr. Angelika Stellzig-Eisenhauer. Die Studierenden stellten der Direktorin der Poliklinik für Kieferorthopädie des Uniklinikums Würzburg für ihre Lehrveranstaltungen beste Zeugnisse aus.

In ihrer Nominierungsschrift für den aktuellen Albert-Kölliker-Lehrpreis unterstrich die Fachschaft Zahnmedizin der Uni Würzburg unter anderem, dass es Prof. Dr. Angelika Stellzig-Eisenhauer, der Direktorin der Poliklinik für Kieferorthopädie des Uniklinikums Würzburg, durch interaktiv gestaltete Lehrveranstaltungen gelingt, logische Zusammenhänge nachhaltig zu vermitteln und dabei ihre eigene Begeisterung für das Fach Kieferorthopädie zu übertragen. Ferner heißt es in dem Dokument: „Wir als Studierende sind stolz, eine kieferorthopädische Ausbildung genießen zu dürfen, die deutschlandweit zu den besten zählt.“

Preisgeld fließt in die Lehre

Prof. Dr. Matthias Frosch, der Dekan der Medizinischen Fakultät der Uni Würzburg, überreichte die Urkunde des Preises bei der Examensfeier der Zahnmedizin am 8. Dezember 2017 in der Würzburger Neubaukirche. Das Preisgeld von 10.000 Euro wird die Geehrte wieder in die Lehre stecken – so sehen es die Bestimmungen der Fakultät vor.

Über den Albert-Kölliker-Lehrpreis

Die Medizinische Fakultät vergibt den Lehrpreis zwei Mal im Jahr. Benannt ist er nach Albert Kölliker (1817 – 1905), der ab dem Jahr 1849 für mehr als 50 Jahre an der Universität Würzburg lehrte und forschte. Der Professor für Anatomie und Physiologie führte Mikroskopierkurse und andere damals neuartige Lehrformen ein. Dadurch wirkte er wie ein „Studentenmagnet“ und trug dazu bei, dass die Würzburger Universitätsmedizin in dieser Zeit einen enormen Aufschwung erlebte.

Bildunterschriften:

Prof. Dr. Angelika Stellzig-Eisenhauer, die Direktorin der Poliklinik für Kieferorthopädie des Uniklinikums Würzburg, wurde von den Würzburger Zahnmedizinstudierenden mit dem Albert-Kölliker-Lehrpreis geehrt.

Bild: Uni Würzburg


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„Darf ich auch ein Instrument spielen?“

Schüler musizieren bei ihrem Konzert zum Tag der Hausmusik

Lengfeld – Der „Tag der Hausmusik“ wird bundesweit am 22. November begangen, dem hausmusik-lengfeldNamenstag der Heiligen Cäcilia (200 bis ca. 230 n. Chr.), die als Patronin der (Kirchen-)Musik gilt. Weil das in diesem Jahr auf den schulfreien Buß- und Bettag fiel, hat die Grundschule Lengfeld ihren Tag der Hausmusik um eine Woche verschoben. Seit Jahren schon ist es an der Schule gute Tradition, diesen Tag so zu feiern wie er gedacht ist: mit selbst gemachter Musik. Alle Schüler, die ein Instrument lernen, sind eingeladen bei einem kleinen Hausmusikkonzert in der Schule, organisiert von der Lehrerin Barbara Kern-Gernert, ihr Können zu zeigen. Angefangen von den Jüngsten der ersten Klasse bis hinauf zu den Viertklässlern beteiligten sich in diesem Jahr wieder über 50 Mädchen und Jungs daran.

Bei manch einem konnte man förmlich die Erleichterung hören, wenn das Stück ohne größeren Fehler zu Ende ging. Wer jemals vor größerem Publikum Flöte, Klavier, Gitarre oder ein anderes Instrument gespielt hat, der kennt die Nervosität und das Zittern vor dem Auftritt und wie schwer es ist, trotz aller Übung dann noch die richtigen Töne zu treffen. Den Sechs- bis Zehnjährigen gelang das an diesem Abend wieder so gut, so dass die etwa 200 Zuhörer viel Beifall spendeten und sogar mitsummten.

Das Spektrum der Instrumente reichte von den oben genannten Klassikern bis hin zu Melodika, Oboe, Klarinette, Akkordeon, E-Gitarre, Keyboard und Schlagzeug. Auch die Liedauswahl war vielfältig, vom Weihnachtslied bis hin zum Max-Giesinger-Song oder einem Schlagzeugsolo. Sogar eine fünfköpfige Klassenband der 3a trat auf, sowie einige Kinder, die sich zu Duetten zusammengefunden hatten. Kein Wunder, dass am Ende einige Zuhörer und jüngere Geschwister ihren Eltern zuraunten: „Darf ich auch ein Instrument spielen? Das will ich auch können.“

Bildunterzeile: Über 50 Schüler, im Bild mit Barbara Kern-Gernert (hinten links) und  Rektor Roland Wagner (rechts vorne), beteiligten sich am diesjährigen Konzert der Lengfelder Grundschule zum Tag der Hausmusik.    Foto: Traudl Baumeister


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„Gipsen ist cool – das tut gar nicht weh“

Grombühl – Das Krankenhaus durch die Brille eines Patienten sehen: Unter diesem Motto Gipsaktionstand der erste Kindermitbringtag am Uniklinikum Würzburg, bei dem sich 50 Mitarbeiterkinder im Grundschulalter auf eine spannende Entdeckungsreise in das Innenleben des UKW begaben.

Mit Handicap basteln oder Hockey-Spielen mit Krücke und Armschiene waren nur einige der Programmpunkte, mit denen sich die Kinder spielerisch beschäftigten. So erfuhren sie an sich selbst, wie eingeschränkt ein Patient ist, wenn beispielsweise ein Arm gebrochen ist. Besonders gefragt bei den Kleinen war dann auch das Gipsen, mit dem ein „kaputter Arm repariert werden kann“. Sie verfolgten aufmerksam, wie so ein Gipsarm angelegt wird. „Das ist praktisch, dann muss ich morgen in der Schule keine Arbeit schreiben“, zwinkerte eine Viertklässlerin mit Blick auf ihren eingegipsten Arm. Auf die Frage an alle Kinder, ob sie sich auch im Alltag ein Leben mit Gips vorstellen können, waren sie sich einig: „Nein, das ist nur ohne Schmerzen schön“.

In der Physiotherapie konnten sich die Kinder dann bei verschiedenen Spielen zum Beispiel mit einem Riesenschwungtuch austoben oder bei der gegenseitigen Massage entspannen. Alle verhielten sich sehr rücksichtsvoll, um den Klinikablauf nicht zu beeinträchtigen.

Näher kennenlernen konnten sich die Kinder bei einem gesunden Frühstück und Mittagessen. Morgens warteten Körnerbrötchen, Müsli, Obst und Kakao, mittags Pizza. Am Ende der ereignisreichen sechs Stunden beantworteten die kleinen Gäste die Frage, was ihnen besonders gefallen habe, einhellig mit „Alles!“.

Über dieses Lob freut sich natürlich auch die AG „Beruf und Familie“, die diesen Tag erstmals initiiert hat. Die AG wurde vom Klinikumsvorstand eingerichtet und engagiert sich dafür, die Vereinbarkeit Familie und Beruf am UKW kontinuierlich zu verbessern. Als Termin für den Kindermitbringtag wurde der Buß- und Bettag ausgewählt, da in Bayern an diesem Tag zwar die Schulen geschlossen bleiben, es aber kein gesetzlicher Feiertag ist. Somit stehen viele berufstätige Eltern vor dem Problem, eine Kinderbetreuung organisieren zu müssen. Die Nachfrage war enorm, viele Kinder standen noch auf der Warteliste. Nach dieser gelungenen Premiere ist eine Wiederholung am UKW im nächsten Jahr fest geplant.

Bildunterschrift:

Viele Kinder ließen sich einen Gipsarm anlegen.
Bild: Barbara Knievel/ Uniklinikum Würzburg


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Abfuhr von Gartenabfällen im Herbst 2017

„Die Stadtreiniger“ führen in der Zeit vom 06. November 2017 mit 23.
November 2017 im Stadtgebiet Würzburg die Herbstgartenabfuhr durch.
Dabei ist zu beachten, dass diese Termine nicht zeitgleich mit der
„normalen“ Müllabfuhr sind.

Die Grüngutabfälle müssen handlich gebündelt (Naturmaterial, kein Draht
oder Kunststoff) oder in verrottbaren Papiersäcken verpackt sein und am
Tag der Abfuhr um 7.00 Uhr am Straßenrand bereitstehen. Ebenso müssen
die Grüngutabfälle von einem an die öffentliche Abfallentsorgung der
Stadt Würzburg angeschlossenem Grundstück stammen.

Gartenabfälle, die bereits vor dem Abholtag anfallen, dürfen nicht auf
öffentlichem Grund abgelagert werden, sondern müssen bis zum
Abfuhrtag auf dem eigenen Grundstück aufbewahrt werden. Verfrühte
Ablagerungen auf öffentlichem Grund gelten als „Wildablagerung“ und
können ein Ordnungswidrigkeitsverfahren nach sich ziehen.

Außerdem weisen „Die Stadtreiniger“ wiederholt deutlich darauf hin,
dass das Grüngut nicht in Gelben Säcken oder anderen Plastiksäcken
bereitgestellt werden darf, da es sonst nicht mitgenommen wird.

Eine Wiederholung der Aktion für Nachzügler ist aus logistischen
Gründen leider nicht möglich.

Die Entsorgung der Gartenabfälle startet in der ersten Abfuhrwoche vom
06. bis 09. November mit den Stadtbezirken

Lengfeld : Donnerstag, 09.11.2017

In der zweiten Abfuhrwoche vom 13. bis 16. November werden folgende
Stadtbezirke abgefahren

Versbach, Grombühl, Lindleinsmühle: Dienstag, 15.11.2017
Oberdürrbach: Mittwoch, 16.11.2017
Unterdürrbach, Dürrbachau: Donnerstag, 16.11.2017

 

Sollten übermäßig große Mengen an Grüngut anfallen, besteht auch die
Möglichkeit einen Container für die Sammlung kostenpflichtig
bereitzustellen. Termine hierfür können mit dem Kundenbüro des
Eigenbetriebs „Die Stadtreiniger“ unter der 0931 / 37-44 44 vereinbart
werden.

Alternativ kann auch jeder Würzburger Bürger ganzjährig sein Grüngut
beim Würzburger Kompostwerk in der Kitzinger Straße 60 anliefern
(Öffnungszeiten: Mo. – Do. 08.00 – 17.00 Uhr, Fr. 08.00 – 18.00
Uhr und Sa. 08.00 – 14.00 Uhr).


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30 Jahre Caritas-Sozialstation St. Franziskus

Grombühl/Unterdürrbach – Mit drei Veranstaltungen in drei Monaten feiert die Caritas-Sozialstation St. Franziskus ihr 30-jähriges Jubiläum.

DSC_0073Die erste Veranstaltung war ein Korbtheaterstück für Senioren im September.
Am vergangenen Samstag luden Pflegedienstleiter Burkhard Halbig und sein Team zum Jubiläums-Gottesdienst in die Grombühler Josefskirche und an-schließend zum Empfang in die nahe gelegene Thomaskirche.

Viele Patient*innen waren der Einladung gefolgt und lauschten bei einem Gläs-chen Sekt und Blätterteiggebäck dem Harfenisten Nico Rosenberger, der die Feier musikalisch gestaltete. Burkhard Halbig gab einen kurzen Rückblick über die Geschichte, obwohl, wie er anmerkte, die Wurzeln der Sozialstation über 30 Jahre hinaus bis ins Jahr 1883 zurück reichen. Von Mitarbeiterinnen der Sozial-station erfuhren die Gäste, warum diese gerne dort arbeiten und Caritas Vorsit-zender Werner Häußner dankte allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr tägliches Engagement.

Willi Karl ist einer dieser Mitarbeiter. Sei mehr als 30 Jahren arbeitet der Kran-kenpfleger im Caritasverband für die Stadt und den Landkreis Würzburg e.V. Häußner nutzte den Rahmen der Jubiläumsfeier, um Willi Karl mit dem Golde-nen Caritaskreuz auszuzeichnen.

Die abschließende Jubiläumsveranstaltung findet am Donnerstag, den 16. November im Pfarrheim Unterdürrheim statt. Unter dem Titel Beziehungs-Weisen in Wort und Klang trägt die Autorin Patricia Hoffmann-Velte ab 19:00 Uhr Texte aus ihrem Gedichtband beziehungsweisen vor und nimmt die Zuhörer mit auf eine Reise, mit all ihren Höhen und Tiefen bis über den Tod hinaus. Feinfühlige Gitarrenmusik von Bernhard von der Goltz und Gesang sowie Flötenmusik von Claudia von der Goltz geben Gelegenheit, die Texte auf sich wirken zu lassen und innezuhalten. Ton und Wort treten auf diese Weise in Beziehung zueinan-der und machen mit ihren Beziehungs-Weisen Mut, spenden Trost und fassen Unfassbares: die Liebe … Die Veranstaltung ist offen für alle. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Bild: Ehrung von Willi Karl (2. v.l.) durch den 1. Vorsitzenden Werner Häußner (links), Geschäftsführer Stefan Weber (2.v.r.) und Pflegedienstleiter Burkhard Halbig (rechts)
Foto: Claudia Jaspers