Stadtteilmagazin für den Würzburger Nordosten


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Aktion „Sauberes Lengfeld“

 

Lengfeld – Am Samstag, 2. März 2019, von 10:00 bis 12:30 Uhr findet die Aktion „Sauberes Lengfeld“ statt. Der Bürgerverein Lengfeld lädt die Bevölkerung ein, an der Sammlung von „wildem Müll“ im Stadtbezirk Lengfeld teilzunehmen. Die Sammelaktion ist Teil der europaweiten Kampagne „Let’s Clean Up Europe“.

Beginn ist um 10 Uhr auf dem Parkplatz am Sportplatz. Mitarbeiter der Umweltstation der Stadt Würzburg stellen Plastiksäcke, Eimer, Handschuhe und Zangen zur Verfügung und sorgen für eine richtige Sortierung der Abfälle. Um die Entsorgung der Abfälle kümmern sich „Die Stadtreiniger“. Kinder können nur in Begleitung eines verantwortlichen Erwachsenen teilnehmen. Bitte achten Sie, besonders unter Berücksichtigung der Witterung und des Vorhabens auf angepasste Kleidung und festes Schuhwerk. Ab 12:30 Uhr gibt es für die freiwilligen Helfer Brotzeit und Getränke im Gemeinderaum des Ökumenischen Zentrums, gesponsert von ROCK INN, Funpark, Metzgerei Schömig, Bäckerei Rösner und Muth Bewässerungstechnik. Der Bürgerverein und die Umweltstation hoffen auf eine rege Beteiligung der Lengfelder und bedanken sich schon jetzt bei allen Teilnehmern.

Für Rückfragen zur Aktion sowie für nähere Informationen zur Kampagne „Let’s Clean Up Europe“ sowie den weiteren Angeboten der Umweltstation steht deren Team unter der Telefonnummer 37-4400 sowie umweltstation@stadt.wuerzburg.de zur Verfügung.

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LINKEN-Forderung: Versbach soll eine neue Mitte bekommen!

Versbach – LINKEN-Stadtrat Sebastian Roth hat einen interfraktionellen Antrag initiiert, der den Spätplatz in Versbach zu einer attraktiven Mitte umgestalten soll.
„Das ISEK Versbach hat in allen Projektphasen gezeigt, dass sich viele Bürger des 190210-3Stadtteils Versbach eine neue Mitte in Versbach wünschen,“ teilt Stadtrat Sebastian Roth mit, „und hier soll die Verwaltung aktiv werden und den Versbachern Vorschläge unterbeiten.“

Der Interfraktionelle Antrag wurde neben von der Würzburger Liste (WL), SPD, ÖDP, der Fraktion FDP/Bürgerforum und den Grünen gegengezeichnet. Egal ob im Zukunftsmarkt 2014 oder in den Stadtteilwerkstätten des Folgejahres, sowie dem Projektmarkt machten Interessierte viele Vorschläge, die jedoch seit der Verfassung des Abschlussberichtes nicht weiter Verwendung fanden. Dies soll sich durch den vorliegenden Antrag ändern. Ein Platz, der als Treffpunkt und als Bezugspunkt, als Stadtteilmitte fungieren kann, hat viele Vorteile, die schon im ISEK-Prozess angemahnt werden.
So heißt es auf Seite 63 (ISEK VERSBACH 2015): Zusammen mit dem Rückbau der Versbacher Straße (siehe Kapitel 4.3) ergeben sich am Knotenpunkt St.-Rochus-Straße / Steigstraße / Zum Tännig weitreichende Flächenpotenziale zur Neugestaltung des öffentlichen Raums. An dieser Stelle befand sich die unter dem Namen „Spätzplatz“ bekannte historische Ortsmitte mit dem alten Rathaus von Versbach.
Der Hochwasserschutz bildet eine starke Restriktion bei dem Versuch, der Pleichach an dieser Stelle wieder etwas mehr Präsenz im Ortsbild zu verschaffen. Dennoch bestehen aufgrund der vorhandenen Flächenpotenziale und trotz der unveränderbaren Tieflage der Bachsohle hierfür Chancen – so gut wie an kaum einer anderen Stelle im Siedlungsbereich Versbachs. Wenn auch nur durch eine weitere Öffnung der kanalisierten Pleichach und eine leichte Absenkung einer angrenzenden Platzfläche, sollte keine Möglichkeit ungeprüft bleiben, an dieser bedeutsamen Stelle einen Ort am Wasser zu realisieren.
„Es wird Zeit, dass in Versbach etwas passiert! Gerade am Spätzplatz braucht es einen Platz zum Verweilen, eine echte Mitte für Versbach“ schließt Sebastian Roth, Stadtrat der LINKEN, seine Ausführungen.


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Nach OP am Uniklinikum Würzburg: Miranda macht den Mund auf

Grombühl – Die sechsjährige Miranda aus Angola ist eines von vier ausländischen Kindern, denen die Klinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie des Uniklinikums Würzburg im Jahr 2018 bei schweren Gesichts- und Kieferdefekten helfen konnte. Finanziert wurden die humanitären Aktionen erneut von der Würzburger Bene Maxilla-Stiftung.

kübler_mirandaBis vor Kurzem konnte Miranda ihren Mund nur wenige Millimeter weit öffnen. Grund war eine linksseitige Kiefergelenksankylose. Bei diesem Krankheitsbild verwächst der – meist durch einen Sturz auf das Kinn – gelenknah gebrochene Unterkiefer teilweise mit dem Oberkiefer, so dass der Unterkiefer nicht mehr bewegt werden kann – der Mund bleibt dauerhaft geschlossen. „Für das sechsjährige Mädchen aus Angola hatte das weitreichende Folgen“, schildert Prof. Dr. Alexander Kübler. Der Direktor der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie des Uniklinikums Würzburg fährt fort: „Da sie durch den Mundspalt seit drei bis vier Jahren nur flüssige oder passierte Nahrung zu sich nehmen konnte, wurde ihre körperliche Entwicklung behindert. Außerdem konnte sie nur ‚durch die Zähne‘ sprechen.“

Deshalb war es für Miranda eine Riesenchance, als sie im September vergangenen Jahres vom Verein Friedensdorf International nach Deutschland geholt wurde. Die in Oberhausen beheimatete Hilfseinrichtung bringt pro Jahr bis zu 500 kranke und verletzte Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten zur medizinischen Versorgung in die Bundesrepublik. Nach Abschluss der Behandlung durch hiesige Spezialisten kehren sie zu ihren Familien zurück.

Zweistündige Operation löste das Problem

Im Fall von Miranda war Prof. Kübler der richtige Experte. Der Klinikdirektor und sein Team lösten am 13. Dezember 2018 in einer zweistündigen Operation die knöcherne Verwachsung am Kiefergelenk des Kindes. Nach einem einwöchigen stationären Aufenthalt in der Würzburger Zahnklinik kehrte Miranda nach Duisburg zurück. Dort trainiert sie seither – unterstützt von einem kleinen medizintechnischen Gerät – täglich insgesamt mindestens eine Stunde lang die neue Beweglichkeit ihres Kiefergelenks und der entsprechenden Muskulatur.

Bei einem Kontrollbesuch Anfang Januar 2019 in Würzburg konnte sich Prof. Kübler vom Erfolg dieser Übungen überzeugen: Mittlerweile kann das Mädchen seinen Mund weit öffnen und alle Arten von Speisen kauen. „Jetzt muss ein Zahnarzt in Duisburg nur noch ein paar Kariesschäden beheben – schließlich konnte Miranda ihre Zähne durch die Kiefergelenksankylose bislang nicht richtig pflegen – und dann steht einem Heimflug im Februar dieses Jahres nichts mehr im Wege“, freut sich der Mediziner.

Stiftung trägt die Kosten

Auch wenn er und alle sonstigen Beteiligten des Uniklinikums Würzburg sich bemühten, die Behandlung so preiswert wie nur irgend möglich abzurechnen, kamen durch den Eingriff und die Nachversorgung beträchtliche Kosten zusammen. Diese übernahm – wie schon in rund 30 vergleichbaren Fällen in den letzten Jahren – die Bene Maxilla-Stiftung. Hauptziel der Würzburger Wohltätigkeitsorganisation ist es, Kinder aus der Dritten Welt mit angeborenen Fehlstellungen oder schweren Erkrankungen im Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich zu unterstützen, die ohne fremde Hilfe keine Chance auf Linderung oder Heilung ihrer Krankheiten haben.

Als medizinische Partner der Bene Maxilla-Stiftung behandelten Prof. Kübler und sein Team in 2018 nach diesem Modell drei weitere Kinder im Alter von fünf, sechs und acht Jahren. Sie kamen aus Afghanistan, Algerien und Angola. Für 2019 liegen bereits drei neue entsprechende Anmeldungen vor.

Über die Bene Maxilla-Stiftung

Hinter der im Jahr 2011 ins Leben gerufenen Stiftung stehen die Eheleute Edelgard und Max J. Bieniussa Leusser. Als Patient von Prof. Dr. Alexander Kübler wurde Max J. Bieniussa Leusser vor einigen Jahren in der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie des Uniklinikums Würzburg erfolgreich behandelt. Dies war die Initialzündung für seine Benefiztätigkeit: In Würdigung der geleisteten Arbeit der Mediziner will er seither mit der Stiftung andere Menschen bei der Überwindung ähnlicher Krankheiten unterstützen.

Um noch viel mehr Kindern wie Miranda helfen zu können, freuen sich die Gründer der Bene Maxilla-Stiftung über Spenden auf das Konto:

Bene Maxilla-Stiftung

Sparkasse Mainfranken Würzburg

IBAN: DE17 7905 0000 0046 8966 19

SWIFT-BIC: BYLADEM1SWU

Bildunterschrift:

Prof. Alexander Kübler, der Ärztliche Direktor der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie des Uniklinikums Würzburg, zusammen mit Miranda, die bei der Nachkontrolle zeigt, wie weit sie ihren Mund schon öffnen kann.

Bild: Klaus Nowarra / Uniklinikum Würzburg


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Familienflohmarkt Grombühl

Grombühl – Die Stadt Würzburg hat jetzt die diesjährigen Termine für dem flohmarkt grombühl-2Familienflohmarkt auf dem Wagnerplatz bekanntgegeben.

Dieser findet am 06.04.2019 und 12.10.2019 zwischen 10 – 13 Uhr statt.

Wer darf verkaufen?
Nur Privatpersonen (Einzelpersonen, Familien und Kinder) dürfen
verkaufen. Es dürfen nur gebrauchte Waren verkauft werden.
Professionelle Händler sind unerwünscht.

Kosten
Die Standbetreiber werden um eine Spende für die Ferienfreizeit
Action-Acker im August für Grombühler Kinder gebeten.

Verkaufsstände
1 Biertisch mit Platz davor. 20 Biertische werden vom Veranstalter
bereitgestellt. Insgesamt sind 40 Verkaufsstände möglich, d.h. bei 20
Plätzen müssen die Tische (Biertisch, Campingtisch, Tapeziertisch,
o.ä.) selbst mitgebracht werden.

Aufbau
Der Aufbau der Verkaufsstände beginnt um 9 Uhr. Weil die Belästigung
der Anwohner durch Lärm so gering wie möglich gehalten werden soll,
nicht früher.
Die Verkäufer werden von Einweisern beim Aufbau unterstützt. Den
Anweisungen der Einweiser ist Folge zu leisten.

Müll
Müll bitte wieder mitnehmen! Alle Verkäufer sind aufgefordert, Müll und
nicht verkaufte bzw. kaputte Waren wieder mitzunehmen und wenn nötig im
Hausmüll zu entsorgen.

Anmeldung und weitere Infos
Für den Familienflohmarkt Grombühl ist eine Anmeldung notwendig.
Anmeldung online unter http://www.kiju-grombuehl.de oder direkt in der
Spatzentruhe Grombühl: Reiserstr. 5-7, 97080 Würzburg, Tel.:
0931/20781780. Die Standplatzvergabe erfolgt in der zeitlichen
Reihenfolge der Anmeldungen.

Ausfall der Veranstaltung
Bei starkem Regen fällt die Veranstaltung aus.

Bild: Flohmarkt (Stadt Würzburg, Jörg Kieser)


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Hubertus Versbach mit neuer Königsfamilie

Versbach – Beim diesjährigen Königschießen der Versbacher Schützen wurde Ulrich Ebert mit einem 142 Teiler zum ersten Mal Schützenkönig. Ihm zur Seite stehen als 1. DSC_7426Ritter Annika Weller mit einem 336 Teiler und als 2. Ritter Friedhelm Duldhardt mit einem 348 Teiler.
Der Jugendkönig 2019 wird komplett von der Bogenjugend gestellt. Jugendkönigin wurde Mona Peter mit einem 270 Teiler. 1. Prinzessin wurde die letztjährige Jugendkönigin Eva Rothschedel, 2. Prinz wurde Luca Benz.
Zur Verteilung kamen im Laufe des Abends noch die Meister-, Fest- und Ehrenscheiben.
Mit einem 32 Teiler sicherte sich Sportleiter Frank Anhut die Eckert Scheibe. Die Freundscheibe ging mit einem 55 Teiler an Anna-Lena Peter.
Die Gedächtnisscheibe Josef Hofmann ging mit einem 80 Teilteiler an Frank Anhut. Die Keupp Scheibe sicherte sich 1. Schützenmeister -Wolfgang Kraft mit einem 46 Teiler. Violetta Martin holte sich die Hermann Neeb Scheibe mit einem 124 Teiler. Sie konnte sich auch die Festscheibe sichern und wurde Meister in der Klasse LG freistehend vor Anna-Lena Peter und Elke Kern.
Meister in der Jugendklasse wurde Mona Peter. Meister in der Klasse LG aufgelegt wurde Friedhelm Duldhardt vor Uwe Anderl und Brunhilde Jauernig.
Meister in der Klasse LP freistehend wurde Berthold Fertig vor Frank Anhut und Luca Benz.
Meister in der Klasse LP aufgelegt wurde Friedhelm Duldhardt.
Bogenmeister wurde Luca Benz vor Volker Albrecht.
Bei der Jugend konnte sich Eva Rothschedel vor Mona Peter die Meisterplakette sichern.
Auf die Glückscheibe wurde der beste Teiler des gesamten Königschießens mit einem 4 Teiler von Violetta Martin geschossen.

Foto: Larissa Kraus
Bildunterschrift: v.l. 2. SM Volker Albrecht, 2. Prinz Luca Benz, 1. Prinzessin Eva Rothschedel, Jugendkönigin Mona Peter, Schützenkönig Ulrich Ebert, 1. Ritter Annika Weller, 2. Ritter Friedhelm Duldhardt, 1. SM Wolfgang Kraft


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Startschuss für den Johanniter-Weihnachtstrucker

Würzburg – Bereits zum 25. Mal ist der Startschuss für die Weihnachtstrucker-Aktion der Johanniter gefallen. Die Hilfsorganisation bittet auch in diesem Jahr wieder 181203_Start_Weihnachtstrucker_SaskiaRosebrockPrivatpersonen, Firmen, Schulen, Kindergärten und Vereine, Hilfspäckchen mit Grundnahrungsmitteln und Hygieneartikeln bis zum 16. Dezember zu spenden. Die Päckchen werden von ehrenamtlichen Helfern an notleidende Kinder, Familien, alte Menschen und Menschen mit Behinderung in Südosteuropa verteilt.

Der Johanniter-Weihnachtstrucker feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum. Aufgrund der großen Unterstützung zahlloser Menschen konnte die Aktion, die 1994 in Bayern ihren Anfang genommen hatte, mittlerweile fast auf das gesamte Bundesgebiet ausgeweitet werden. In diesem Jahr fahren die Weihnachtstrucker erstmals in fünf Länder: Neben Albanien, Bosnien sowie Nord- und Zentral-Rumänien sind dies die Ukraine und zum ersten Mal auch Bulgarien. „Wir sind immer wieder überwältigt, wie viel Gutes durch die Hilfsbereitschaft der Spender getan werden kann. Viele davon unterstützen die Aktion bereits seit vielen Jahren und haben sie fest in ihren Jahresablauf eingeplant“, sagt Auslandshelfer Manfred Emmerling von den Johannitern in Würzburg. Seit 2007 begleitet er den Johanniter-Weihnachtstrucker und wird in diesem Jahr den Hilfskonvoi nach Zentral-Rumänien leiten. Unterstützt wird er von seinen Johanniter-Kollegen Christoph Fleschutz und Gregor Gutbrod aus Würzburg. Gemeinsam werden die zwei Unterfranken am zweiten Weihnachtsfeiertag von Landshut aus starten und die voll gepackten Lkws sicher zu ihren Zielen in Rumänien führen.

„Auch wenn es für uns mitunter schwer vorstellbar ist, gibt es nach wie vor sehr viele Gegenden in Europa, in denen es den Menschen am Allernotwendigsten fehlt, wo sie unter einfachsten Bedingungen leben und in den Wintermonaten bisweilen sogar Hunger leiden müssen“, berichtet Fleschutz. „Jeder, der schon einmal selbst mit dem Weihnachtstrucker vor Ort war, kann bestätigen, wie bitter nötig die Hilfe nach wie vor ist und welche große Wertigkeit sie für die betroffenen Menschen hat. Nicht nur die Lebensmittel als solche sind wichtig. Das damit einhergehende Zeichen der Solidarität und Hoffnung, bedeutet den Menschen sehr viel.“

Bis zum 16. Dezember können die Päckchen in den Dienststellen sowie den Kindertagesstätten der Johanniter und weiteren Sammelstellen abgegeben werden. Am zweiten Weihnachtsfeiertag starten dann mehr als 100 ehrenamtliche Weihnachtstrucker-Fahrer zusammen mit zahlreichen Helfern ihre mehrtägige Reise nach Südosteuropa. An zentralen Verteilstellen übergeben sie die Päckchen mit Hilfe langjähriger Partnerorganisationen vor Ort möglichst persönlich an die Empfänger.

Damit die Helfer am Zoll keine Probleme bekommen und die Menschen möglichst gleichwertige Päckchen erhalten, ist es wichtig, sich beim Packen genau an die Packliste zu halten. Wer möchte, kann eine Karte mit einem persönlichen Weihnachtsgruß beilegen. Die Artikel sollten in einen möglichst stabilen Karton von geeigneter Größe gepackt werden.

Nicht nur mit Päckchen, auch mit Spenden kann man den Weihnachtstruckern unter die Arme greifen und den Transport der Pakete und die Koordination des Projektes unterstützen – über die Internetseite der Aktion, an den jeweiligen Abgabestellen oder direkt über folgendes Konto: Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.; IBAN: DE89 3702 0500 0004 3030 02; BIC: BFSWDE33XXX; Stichwort: Weihnachtstrucker.

Weitere Spendenmöglichkeiten sowie Informationen zur nächstgelegenen Sammelstelle gibt es im Internet unter http://www.johanniter.de/weihnachtstrucker.

Neue Packliste für die Weihnachtstrucker-Päckchen – weniger Zucker, mehr Speiseöl:

· 1 kleines Geschenk für Kinder (Malbuch oder -block, Malstifte)

· 2 kg Zucker

· 3 kg Mehl

· 1 kg Reis

· 1 kg Nudeln

· 2 Liter Speiseöl in Plastikflaschen

· 3 Packungen Multivitamin-Brausetabletten

· 3 Packungen Kekse

· 5 Tafeln Schokolade

· 500 g Kakaogetränkepulver

· 2 Duschgel

· 1 Handcreme

· 2 Zahnbürsten

· 2 Tuben Zahnpasta

Bildunterschrift:

Voller Freude und Hoffnung nehmen bedürftige Familien die Päckchen von den ehrenamtlichen Helfern entgegen. (Foto: Saskia Rosebrock / Johanniter)


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Stiftung „Forschung hilft“: Über 100.000 Euro für Krebsforschungsprojekte der Würzburger Universitätsmedizin

Bei einer Benefizgala am 3. November dieses Jahres gab die Stiftung zur Förderung der Krebsforschung an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg die ersten sieben wissenschaftlichen Projekte bekannt, die zusammen eine Unterstützung von über 100.000 Euro erhalten.

Der Verein „Hilfe im Kampf gegen Krebs“ gründete Ende vergangenen Jahres unter dem Gruppenbild_Förderpreisgala 1Namen „Forschung hilft“ eine Stiftung zur Förderung der Krebsforschung an der Würzburger Universität. Im Rahmen der Benefizgala „Was Spenden & Stiften alles kann“ am 3. November 2018 konnten die ersten 100.000 Euro als Förderpreise an insgesamt sieben neuartige, in Würzburg entwickelte onkologische Behandlungsansätze ausgeschüttet werden.

Drei Mal 20.000 Euro für aussichtsreiche Projekte

Jeweils 20.000 Euro erhielten drei Arbeitsgruppen. Unter diesen forschen Dr. Giacomo Cossa und Prof. Dr. Martin Eilers, beide vom Lehrstuhl für Biochemie und Molekularbiologie der Uni Würzburg, an Medikamenten, die fehlerhafte Proteine im Zellkern angreifen. Diese Proteine sind bei vielen Krebsarten die Ursache dafür, dass die Zellen entarten.

Die Forschergruppe um Dr. Michael Hudecek und Dr. Thomas Nerreter, beide von der Medizinischen Klinik und Poliklinik II des Uniklinikums Würzburg (UKW), hat über spezielle T-Zellen einen Weg gefunden, dass sich das körpereigene Immunsystem gegen Tumorzellen wenden kann.

Das Multiple Myelom, eine bösartige Krebserkrankung des Knochenmarks, kann Resistenzen gegen Medikamente entwickeln. Die dritten 20.000 Euro gingen an Dr. Martin Kortüm von der Medizinischen Klinik II des UKW, der dem zugrundeliegenden Mechanismus auf der Spur ist.

Jeweils 10.000 Euro für vier weitere Forschungsvorhaben

Weitere vier Erfolg versprechende Projekte erhielten jeweils 10.000 Euro. So wollen Dr. Carsten Hagemann und Dr. Mario Löhr, beide von der Neurochirurgischen Klinik und Poliklinik des UKW, mit feinen Bläschen Chemotherapeutika zu Hirntumoren transportieren, um diese lokal begrenzt zu behandeln, während Prof. Dr. Andreas Beilhack und Prof. Dr. Harald Wajant, beide von der Medizinischen Klinik und Poliklinik II des UKW, Wege suchen, die körpereigene Immunabwehr von Krebspatienten zu reaktivieren. Prof. Dr. Volker Kunzmann von der Medizinischen Klinik und Poliklinik II arbeitet daran, die Heilungschancen bei Bauchspeicheldrüsenkrebs zu verbessern und Prof. Dr. Achim Wöckel von der Würzburger Universitätsfrauenklinik setzt sich für eine bessere Versorgung bei Brustkrebs ein.

Teils emotionale, teils fröhliche Benefizgala

Die Förderpreisübergabe war eingebettet in eine teils bewegende, teils fröhlich-optimistische Benefizgala mit mehr als 200 geladenen Gästen. So wurden die drei Hauptpreise von drei jungen Frauen überreicht, die mit dem Thema Krebs in jeweils höchst persönlicher Verbindung stehen: als geheilte Brustkrebspatientin, als Brustkrebspatientin in aktueller Behandlung und als Schwester eines an Krebs Verstorbenen. Weitere Preisübergaben übernahmen bekannte Handballer der Rimpar Wölfe, die die Stiftung „Forschung hilft“ schon seit längerem unterstützen.

Nach dem offiziellen Part lockerte der Nürnberger Kabarettist Dr. Oliver Tissot die nachdenkliche Stimmung des Publikums mit seiner Wortakrobatik wieder auf. Dabei schaffte er es, dem ernsten Thema Krebs gleichzeitig mit Respekt und Humor entgegenzutreten. Für die musikalische Unterhaltung sorgte das „Trio Clarino“ mit Stücken namhafter Komponisten aus der Swing-Ära.

Unter dem Strich über 12.000 Euro für weitere Förderungen gesammelt

Bei dem vom Team des Wöllrieder Hofs kulinarisch abgerundeten Abend kamen durch Spenden spontan 10.365 Euro für zukünftige Förderungen zusammen, die im Nachgang nochmals um weitere 2.200 Euro ergänzt wurden.

Bildunterschrift: Am Ende der Benefizgala waren durch Spenden 10.365 Euro für zukünftige Förderungen der Würzburger Krebsforschung zusammengekommen. Das Bild zeigt die geehrten Forscher gemeinsam mit sonstigen Akteuren und Organisatoren des Abends.

Foto: Angelika Cronauer