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Würzburger Kieferorthopädin für hervorragende Lehre ausgezeichnet

Der mit 10.000 Euro dotierte Albert-Kölliker-Lehrpreis der Medizinischen Fakultät der Stellzig-EisenhauerUni Würzburg ging in diesem Semester an Prof. Dr. Angelika Stellzig-Eisenhauer. Die Studierenden stellten der Direktorin der Poliklinik für Kieferorthopädie des Uniklinikums Würzburg für ihre Lehrveranstaltungen beste Zeugnisse aus.

In ihrer Nominierungsschrift für den aktuellen Albert-Kölliker-Lehrpreis unterstrich die Fachschaft Zahnmedizin der Uni Würzburg unter anderem, dass es Prof. Dr. Angelika Stellzig-Eisenhauer, der Direktorin der Poliklinik für Kieferorthopädie des Uniklinikums Würzburg, durch interaktiv gestaltete Lehrveranstaltungen gelingt, logische Zusammenhänge nachhaltig zu vermitteln und dabei ihre eigene Begeisterung für das Fach Kieferorthopädie zu übertragen. Ferner heißt es in dem Dokument: „Wir als Studierende sind stolz, eine kieferorthopädische Ausbildung genießen zu dürfen, die deutschlandweit zu den besten zählt.“

Preisgeld fließt in die Lehre

Prof. Dr. Matthias Frosch, der Dekan der Medizinischen Fakultät der Uni Würzburg, überreichte die Urkunde des Preises bei der Examensfeier der Zahnmedizin am 8. Dezember 2017 in der Würzburger Neubaukirche. Das Preisgeld von 10.000 Euro wird die Geehrte wieder in die Lehre stecken – so sehen es die Bestimmungen der Fakultät vor.

Über den Albert-Kölliker-Lehrpreis

Die Medizinische Fakultät vergibt den Lehrpreis zwei Mal im Jahr. Benannt ist er nach Albert Kölliker (1817 – 1905), der ab dem Jahr 1849 für mehr als 50 Jahre an der Universität Würzburg lehrte und forschte. Der Professor für Anatomie und Physiologie führte Mikroskopierkurse und andere damals neuartige Lehrformen ein. Dadurch wirkte er wie ein „Studentenmagnet“ und trug dazu bei, dass die Würzburger Universitätsmedizin in dieser Zeit einen enormen Aufschwung erlebte.

Bildunterschriften:

Prof. Dr. Angelika Stellzig-Eisenhauer, die Direktorin der Poliklinik für Kieferorthopädie des Uniklinikums Würzburg, wurde von den Würzburger Zahnmedizinstudierenden mit dem Albert-Kölliker-Lehrpreis geehrt.

Bild: Uni Würzburg

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„Darf ich auch ein Instrument spielen?“

Schüler musizieren bei ihrem Konzert zum Tag der Hausmusik

Lengfeld – Der „Tag der Hausmusik“ wird bundesweit am 22. November begangen, dem hausmusik-lengfeldNamenstag der Heiligen Cäcilia (200 bis ca. 230 n. Chr.), die als Patronin der (Kirchen-)Musik gilt. Weil das in diesem Jahr auf den schulfreien Buß- und Bettag fiel, hat die Grundschule Lengfeld ihren Tag der Hausmusik um eine Woche verschoben. Seit Jahren schon ist es an der Schule gute Tradition, diesen Tag so zu feiern wie er gedacht ist: mit selbst gemachter Musik. Alle Schüler, die ein Instrument lernen, sind eingeladen bei einem kleinen Hausmusikkonzert in der Schule, organisiert von der Lehrerin Barbara Kern-Gernert, ihr Können zu zeigen. Angefangen von den Jüngsten der ersten Klasse bis hinauf zu den Viertklässlern beteiligten sich in diesem Jahr wieder über 50 Mädchen und Jungs daran.

Bei manch einem konnte man förmlich die Erleichterung hören, wenn das Stück ohne größeren Fehler zu Ende ging. Wer jemals vor größerem Publikum Flöte, Klavier, Gitarre oder ein anderes Instrument gespielt hat, der kennt die Nervosität und das Zittern vor dem Auftritt und wie schwer es ist, trotz aller Übung dann noch die richtigen Töne zu treffen. Den Sechs- bis Zehnjährigen gelang das an diesem Abend wieder so gut, so dass die etwa 200 Zuhörer viel Beifall spendeten und sogar mitsummten.

Das Spektrum der Instrumente reichte von den oben genannten Klassikern bis hin zu Melodika, Oboe, Klarinette, Akkordeon, E-Gitarre, Keyboard und Schlagzeug. Auch die Liedauswahl war vielfältig, vom Weihnachtslied bis hin zum Max-Giesinger-Song oder einem Schlagzeugsolo. Sogar eine fünfköpfige Klassenband der 3a trat auf, sowie einige Kinder, die sich zu Duetten zusammengefunden hatten. Kein Wunder, dass am Ende einige Zuhörer und jüngere Geschwister ihren Eltern zuraunten: „Darf ich auch ein Instrument spielen? Das will ich auch können.“

Bildunterzeile: Über 50 Schüler, im Bild mit Barbara Kern-Gernert (hinten links) und  Rektor Roland Wagner (rechts vorne), beteiligten sich am diesjährigen Konzert der Lengfelder Grundschule zum Tag der Hausmusik.    Foto: Traudl Baumeister