Stadtmagazin für den Würzburger Nordosten


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1.000 Euro für neues Kinderspielhaus

Unterdürrbach – Im Rahmen des einjährigen Jubiläums der dm-Filiale in Unterdürrbach 161221_johanniter-scheck_dmunterstützt der Drogeriemarkt die Vereine und Einrichtungen in der Nachbarschaft und fördert einzelne Wünsche bei der Umsetzung, so auch bei der Johanniter-Kindertagesstätte in Unterdürrbach.

„Wir wünschen uns seit einigen Monaten für die Kinder ein Spielhaus in unserem Garten“, erzählt Petra Schimandl, Kita-Leiterin von den Johannitern, bei der Spendenübergabe am 19. Dezember in der dm-Filiale. Zusammen mit Arwed Driehaus, Mitglied des Regionalvorstandes der Johanniter in Unterfranken, freut sie sich sichtlich, als dm-Filialleiter Steffen Strauß den 1.000 Euro schweren Scheck überreicht. „Wir freuen uns riesig über die Unterstützung und das vorzeitige Weihnachtsgeschenk von Herrn Strauß. Jetzt können wir das Spielhaus kaufen und im Frühling neu errichten“, so Driehaus.

Seit 2000 engagieren sich die Würzburger Johanniter als Träger für die Kindertagesstätte. In dieser haben eine Krippengruppe, zwei Kindergartengruppen und eine Schulkind-Betreuung ihr zu Hause. Weitere Informationen zur Johanniter-Kindertagesstätte Unterdürrbach sind telefonisch unter 0931 9912088 und online unter http://www.johanniter.de/unterfranken erhältlich.

Bildunterschrift:
Große Freude bei den Johannitern: Die dm-Filialleitung aus Unterdürrbach überreicht den Scheck an Kita-Leiterin Petra Schimandl (2.v.l.) und Regionalvorstandsmitglied Arwed Driehaus (links) von den Johannitern. (Foto: Johanniter)

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250 neue Deutsche in Würzburg

Würzburg – Etwa 250 Menschen aus 63 Nationen hat die Stadt Würzburg seit November 2015 neu eingebürgert. Oberbürgermeister Christian Schuchardt begrüßte die neuen deutschen Staatsangehörigen mit ihren Familien im Ratssaal der Stadt Würzburg bei einem kleinen 1213-einburgerung-1Festakt: „Es geht nicht nur darum, Tests zu bestehen und die Formalien zu erledigen. Wir möchten Ihnen auch das Gefühl geben, in der Mitte der Stadtgesellschaft und in der Staatsbürgergemeinschaft angekommen zu sein.“

Es ließe sich hier auch mit ausländischem Pass leben, sagte er. „Aber dass Sie sich einbürgern ließen, zeigt, dass Sie hier Heimat und Identität gefunden haben.“ Migration sei legitim und eine positive Bereicherung für beide Seiten. Hier zitierte Oberbürgermeister Schuchardt den Bürgermeister von Lissabon. Mit diesem und 70 weiteren Bürgermeistern aus verschiedenen Staaten hatte sich Schuchardt am vergangenen Wochenende im Vatikan in der päpstlichen Akademie der Wissenschaften zum Thema Flucht und Asyl ausgetauscht: „Portugal war immer dann groß, wenn es eine internationale Seefahrernation war. Wenn es sich abschottete, war es klein und nicht erfolgreich.“

Würzburgs Geschichte sei von einer durchaus kriegerischen Vergangenheit vom Mittelalter bis zum Zweiten Weltkrieg geprägt, habe daraus aber gelernt. „Würzburg engagiert sich für Frieden mit der Mitgliedschaft bei ‚Mayors for Peace‘, als Europapreisträgerstadt seit 1973 und mit seinen über zehn Partnerstädten.“ Das Erwerben der deutschen Staatsbürgerschaft bedeute auch, sich für diese Werte einzusetzen und von seinem Wahlrecht Gebrauch zu nehmen. „Wir alle sind aufgerufen, Frieden mitzugestalten. Bringen Sie sich ein in die Demokratie in dieser schönen Stadt, die Sie sich zum Leben ausgesucht haben!“, wünschte sich Schuchardt auch von den Neubürgerinnen und Neubürgern.

Die neu Eingebürgerten stammen aus den Ländern Ägypten, Äthiopien, Afghanistan, Albanien, Bolivien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, China, Elfenbeinküste, Dominikanische Republik, Ecuador, Eritrea, Frankreich, Georgien, Ghana, Griechenland, Großbritannien, Indien, Irak, Iran, Italien, Jemen, Kamerun, Kasachstan, Kenia, Kirgisistan, Kolumbien, Kongo, Kosovo/Serbien, Kroatien, Libanon, Litauen, Marokko, Mazedonien, Mexiko, Moldau, Nepal, Nigeria, Österreich, Pakistan, Peru, Philippinen, Polen, Rumänien, Russische Föderation, Schweden, Serbien, Spanien, Sri-Lanka, Südafrika, Syrien, Tansania, Thailand, Türkei, Tunesien, Ukraine, Ungarn, Usbekistan, Venezuela, Vietnam, Zypern. Die meisten wurden geboren in der Ukraine (25), der Türkei (18) und Rumänien (17)

BU: Oberbürgermeister Christian Schuchardt (erste Reihe Mitte) begrüßte gemeinsam mit dem Leiter und Mitarbeitern des Kommunalreferats die neu eingebürgerten Deutschen.

Foto: Claudia Penning-Lother