Vertreter der ÖDP und der Intitiative Pro Versbach sitzen an einem Tischv.l.n.r.: Raimund Binder (ÖDP-Fraktionsvorsitzender im Stadtrat), Thomas Lang (ÖDP-Kreisvorsitzender), Theresa Kröckel, Klemens Radecker, und Raphael Wirth, Initiative PRO VERSBACH

Gelebte Bürgernähe der ÖDP – zu Gast bei „PRO VERSBACH“
Auf Einladung des Vereins „PRO VERSBACH“ besuchten Vertreter der Würzburger ÖDP den Stadtteil. Getroffen hat man sich im dortigen Bürgerhaus. „Ziel des Treffens war es, aktuelle Themen aus dem Stadtteil direkt mit Bürgerinnen und Bürgern zu besprechen und deren Anliegen aufzunehmen“ erklärt Raimund Binder, Fraktionsvorsitzender im Stadtrat.

Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Versbacher Straße, deren Verkehrssituation seit Jahren für Diskussionen sorgt. Anwohnerinnen und Anwohner forderten Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung sowie mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrende und dies evtl. sogar im Hinblick auf eine in Zukunft entstehende Anbindung ans Straßenbahnnetz. So wurden auch der Ausbau und die bessere Anbindung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) als wichtige Schritte für eine nachhaltige Mobilität im Stadtteil erörtert.
Ein weiterer Schwerpunkt der Gespräche war der Radverkehr. Hier wünschen sich die Versbacher durchgängige, sichere Radwege sowie eine bessere Vernetzung mit den angrenzenden Stadtteilen. Positiv aufgenommen wurde zudem die Idee eines stärkeren Quartiersmanagements, um Projekte im Stadtteil besser zu koordinieren und Bürgerbeteiligung zu fördern. „Das ist eines unserer Kernthemen, das wir sehr gerne aufgreifen und weiter verfolgen“, sicherte Binder zu.
Auch die soziale Infrastruktur kam zur Sprache: Da wäre es z.B. sehr hilfreich, wenn der Spielplatz „Zum Tännig“, der sich großer Beliebtheit erfreut, mit einem Toilettenhäuschen ausgestattet werden könnte, meinten die Vertreter von PRO VERSBACH.
Ebenso wurde der geplante Ersatzneubau der Stromleitungen thematisiert, wobei argumentiert wurde, dass dies u.a. eine Chance bieten würde, mögliche elektromagnetische Strahlungsbelastungen aufzuheben.
Besorgt zeigten sich viele Bürgerinnen und Bürger über eine zunehmende Lichtverschmutzung. Die Straßenlaternen strahlen viel zu hell, was überhaupt nicht nötig wäre, bemängelten die Versbacher. Hier wurden Maßnahmen für eine umweltfreundlichere und bedarfsgerechte Beleuchtung angeregt, was der Fraktionsvorsitzende gerne mit in die ÖDP-Agenda aufnehmen wird.
Nicht zuletzt war der Glasfaserausbau ein wichtiges Thema. Ein schneller und flächendeckender Ausbau sei entscheidend für die Zukunftsfähigkeit Versbachs. Ergänzend wurde die Sicherung der Nahversorgung angesprochen, insbesondere der Erhalt wohnortnaher Einkaufsmöglichkeiten.

Die ÖDP betonte, wie wichtig der direkte Austausch mit den Menschen vor Ort sei. „Nur wer zuhört, kann Politik machen, die sich an den tatsächlichen Bedürfnissen orientiert“, so Thomas Lang, der ÖDP-Kreisvorsitzende. Die gesammelten Anregungen sollen nun in die politische Arbeit eingebracht werden.

„Es war ein angeregter und informativer Austausch, der Sorgen, Nöte und Wünsche der Versbacher Bewohner aufzeigte“, resümiert Raimund Binder. „Nur durch praktizierte Bürgernähe kommt man in solche Austauschrunden und kann sich kümmern, wo der Schuh drückt. Wir werben nicht nur für Bürgernähe, wir leben sie“, endet der ÖDPler.

Thomas Lang (ÖDP Kreisvorsitzender), Raimund Binder (ÖDP Fraktionsvorsitzender im Stadtrat)