Ein Quiz-Abend im Manfred-Stahl-Raum an der Kürnachtalhalle war der Auftakt zur großen Jubiläumsfeier des seit 150 Jahren bestehenden Mehrspartenvereins TSV Lengfeld . Die Leitung des Quizabends hatte Manuel Hobiger inne. Unterstützt wurde das bekannte „Superhirn“ bei Durchführung und Auswertung des Quiz von seinen Eltern, dem TSV-Vorsitzenden Wolfgang Hobiger und Mutter Edith.

.Als „Quizvulkan“ ist er vielen bekannt aus dem Fernsehen: In der Sendung „Gefragt – Gejagt“ zeigt Manuel Hobiger seit 2018 als Jäger regelmäßig sein unglaubliches Wissen. Als einer der ersten beiden Deutschen hatte der 44-Jährige schon 2006 an der Quizweltmeisterschaft teilgenommen und 2011 den Deutschen Quiz-Verein (DQV) mitbegründet. Was viele nicht wissen: Der Seismologe ist in Würzburg geboren, aufgewachsen und hat hier studiert. In alter Verbundenheit kehrte er nun zu seinem früheren Heimatverein, dem TSV Lengfeld, zurück – für einen unterhaltsamen und kniffligen Quizabend, den Hobiger selbst als Quizmaster moderierte.

18 Teams mit bis zu sechs Teilnehmenden und so klangvollen Namen wie „Kommune 21“, „Matchpoint“, „Stammtisch 2.0“ oder „Kölle Alaaf“ hatten sich versammelt – und Manuel Hobiger ließ mit seinen insgesamt 40 Fragen bei schweißtreibenden Temperaturen die Köpfe ordentlich rauchen. Er schlug Brücken vom TSV Lengfeld – Würzburgs größter Turn- und Sportverein – zur Ortsgeschichte, zum Weltgeschehen, zur Geografie und dem Dutzend Sportarten, die der TSV anbietet. Welcher spätere Bundeskanzler wurde vier Tage vor der Gründung des TSV Lengfeld geboren? Welcher unterfränkische Ort mit 2000 Einwohnern ist die nördlichste Stadt Bayerns? Welches Land hätte ursprünglich die Fußball-WM 1986 ausrichten sollen? Die Mannschaften zeigten erstaunliche Kenntnis und lieferten sich ein enges Rennen.

Am Ende stand das Team „Matt dem Schach“ knapp vor „Kölle Alaaf“ und den Shannonbridgers. Als Preis überreichte TSV-Vorsitzender Wolfgang Hobiger Gutscheine für das Jubiläumsfest des Vereins. Für Sohn Manuel war die Rückkehr nach Lengfeld nach eigenen Worten auch ein Dank: für die gute Zeit, die er als Jugendlicher bei dem Sportverein erlebt hatte. Zahlreichen Quiz-Teilnehmern signierte er am Ende noch Autogrammkarten.

Wolfgang Hobiger