Stadtmagazin für den Würzburger Nordosten


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Mehr Komfort für Patientinnen

Grombühl – Nach einem Jahr Bauzeit sind am Dienstag die neuen Ambulanzräume der Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am SONY DSCUniversitätsklinikum Würzburg eröffnet worden. Die Ambulanz mit vier modernen Behandlungsräumen und einem neuen Anmelde- und Wartebereich bietet den Patientinnen mehr Komfort und Diskretion.

„Mit der Neugestaltung der Ambulanz haben wir Versorgungsstrukturen geschaffen, die den Ansprüchen einer modernen ambulanten Diagnostik und Behandlung unserer Patientinnen noch besser gerecht werden“, führte Prof. Dr. Achim Wöckel, Direktor der Universitäts-Frauenklinik, bei der Eröffnung aus. Neben Routineuntersuchungen bietet das Team um Prof. Wöckel in der Ambulanz auch verschiedene Spezialsprechstunden an. Dazu gehören Sprechstunden zu bösartigen Erkrankungen der Brust und der weiblichen Organe und zu minimal-invasiven Verfahren bei Endometriose oder Senkung des Beckenbodens sowie weitere Angebote. Dass der Bedarf groß sei, belegen die annähernd 18.500 Behandlungsfälle, die im Jahr 2017 das ambulante Angebot der Frauenklinik nutzten, so der Direktor der Frauenklinik.

Innerhalb von gut zwölf Monaten wurden die neuen Räumlichkeiten im Rahmen einer Kernsanierung der Frauenklinik im laufenden Klinikbetrieb realisiert. Die Ambulanz verfügt über 280 Quadratmeter Nutzfläche mit einem ansprechenden Ambiente sowie erweiterter Behandlungsfläche. Sie tritt an die Stelle der bisherigen, in die Jahre gekommenen Ambulanz, die renovierungsbedürftig war und nicht mehr den modernen Ansprüchen genügte.

Bildunterschrift:
Freuen sich über die Eröffnung der neuen Ambulanz (v.l.n.r.): Prof. Achim Wöckel (Direktor der Frauenklinik), Prof. Georg Ertl (Ärztlicher Direktor UKW), Wolfgang Roth (Stellvertretender kaufmännischer Direktor UKW), Architektin Jutta Graf (Architekturbüro Graf), Bertram Bräutigam und Martin Wolf (UKW-Bauabteilung) und ein Teil des Ambulanzteams.

Foto ©: Barbara Knievel / Uniklinikum Würzburg

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Karen Duve gastiert in Stadtbücherei

Altstadt – Fräulein Nette ist eine Nervensäge, dreiundzwanzig Jahre alt, heftig, störrisch und vorlaut. Sie ist das schwarze Schaf, das nicht in die Herde ihrer adligen Verwandten Duve_Karen_Portrait_FräuleinNette_(c)Kerstin Ahlrichs_KLEINpassen will. Wenn die Künstlerfreunde ihres Onkels über Kunst und Politik sprechen, mischt sie sich ein. Die Männer fürchten sich vor ihrer spitzen Zunge und ihrem scharfen Verstand.

Ihr Name ist Annette von Droste-Hülshoff. In ihrem grandiosen Roman erzählt Karen Duve gnadenlos realistisch und mit trockenem Humor von der Liebes- und Lebenskatastrophe der jungen Dichterin, die sich nicht anpassen will. Karen Duve (*1961) wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Ihre Romane „Regenroman“, „Dies ist kein Liebeslied“, „Die entführte Prinzessin“ und „Taxi“ waren Bestseller und wurden in 14 Sprachen übersetzt. 2011 erschien ihr Selbstversuch „Anständig essen“, 2014 ihre Streitschrift „Warum die Sache schiefgeht“. Die Verfilmung des Romans „Taxi“ kam 2015 in die Kinos. Zuletzt sorgte sie mit dem Roman „Macht“ für Aufruhr und wurde 2017 mit dem Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor ausgezeichnet.

Kartenvorverkauf in der Stadtbücherei im Falkenhaus. Kartenreservierung ist per Fax (0931/373638), per Mail (stadtbuecherei@stadt.wuerzburg.de) oder per Telefon bei Frau Rau unter Tel. 0931/372444 möglich. Eine Induktionsanlage in der Stadtbücherei Würzburg ermöglicht es Ihnen, die Lesungen störungsfrei und drahtlos über die Hörgeräte zu empfangen. Sofern ein Gebärdensprachdolmetscher gewünscht wird, bitten wir um Information.

Die Erfolgsautorin ist mit ihrem neuem Roman am Donnerstag, 27.09., 20.00 Uhr in der Stadtbücherei im Falkenhaus, Lesecafé Karen Duve: „Fräulein Nettes kurzer Sommer“ BU: © Kerstin Ahlrichs


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Verkehrsführung rund um Uni-Klinik wieder offen

Grombühl – Die Leitung der Uni-Klinik mit Prof. Dr. Ertl (Ärztlicher Direktor des UniKlinikUniversitätsklinikums) und Prof. Dr. Frosch (Dekan) an der Spitze empfing eine Delegation der SPD unter Führung der beiden Landtagskandidaten Dr. Jürgen Kößler (Kitzingen) und Prof. Eberhard Grötsch (Würzburg).

Laut einer Pressemitteilung der SPD wurden medizinische Themen, wie die Gesundheits­versorgung in der Region und die Rolle der Uni-Kliniken im Zusammenspiel mit anderen Akteuren, oder Lösungsansätzen zu aktuellen Problemen (z.B. Versorgung der ländlichen Region durch Gemeindeschwestern) diskutiert. Besonderes Interesse bei den Gästen fand auch der Stand der Erweiterung der Uni-Klinik nach Norden. Die Erweiterung hat neue Anforderungen an die Verkehrsinfrastruktur zur Folge. Dabei bestätigte Prof. Dr. Ertl, dass nach der nördlichen Erweiterung alle Kliniken bis auf eine in den neuen Bereich umziehen werden. Damit verlieren Zinklesweg und Josef-Schneider-Str. ihre Bedeutung für klinikinterne Transporte, und es sei nun Sache der Stadt, für diese Straßen eine ausgewogene und mit den Bürgern abgestimmte Verkehrsplanung durchzuführen. Prof. Dr. Ertl „Das UKW hat keine besonderen Präferenzen bezüglich der Verkehrsführung“. Dazu Prof. Grötsch: „Damit gibt keinen Grund mehr für die Steinleintrasse“.

Foto: Kirstin Linkamp
Von links nach rechts: Prof. Dr. Maack, Prof. Dr. Gerull, Stadträtin Henzler, Unterbezirks-Vorsitzende Räth, Dekan Prof. Dr. Frosch, Kreisrätin Buczko, die Landtagskandidaten Dr. Kößler und Prof. Grötsch, Ärztlicher Direktor Prof. Dr. Ertl


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Uniklinikum Würzburg: Mit Microbubbles gegen Tumorzellen

Grombühl – Wissenschaftler/innen der Neurochirurgischen Klinik und Poliklinik des Uniklinikums Würzburg untersuchen Möglichkeiten, Chemotherapeutika SONY DSCmittels mikroskopisch kleiner Bläschen (englisch Microbubbles) zielgenau zum Gewebe von Hirntumoren zu transportieren. Nun tritt das Forschungsprojekt in ein neues Stadium ein: Die Wirksamkeit und die Verträglichkeit der Microbubbles werden im Tumorbiologischen Labor an Zellkulturen getestet.

Diagnose: Glioblastom. Ein großer Schock für viele Patienten, denn dieser häufigste bösartige hirneigene Tumor hat eine ungünstige Prognose. Die derzeitigen Therapiekonzepte beruhen auf der chirurgischen Entfernung des Tumors sowie einer kombinierten Chemo- und Strahlentherapie. Die Erfolge sind jedoch nur von begrenzter Dauer, ein erneutes Wachstum des Tumors ist nahezu unausweichlich. Außerdem beeinträchtigt die Chemotherapie die Lebensqualität der Patienten, da die verabreichten Substanzen im ganzen Körper Nebenwirkungen entfalten. „Es ist daher dringend erforderlich, effektivere und gezieltere Behandlungsmethoden zu entwickeln und hierdurch sowohl die Prognose als auch die Lebensqualität der Patienten während der Behandlung zu verbessern“, sagt Prof. Dr. Ralf-Ingo Ernestus.

Basierend auf einer Idee aus Köln

Der Direktor der Neurochirurgischen Klinik und Poliklinik des Uniklinikums Würzburg (UKW) initiierte dazu zusammen mit Prof. Dr. Volker Sturm, emeritierter Lehrstuhlinhaber für Stereotaxie und funktionelle Neurochirurgie der Uniklinik Köln und Seniorprofessor an der Neurochirurgischen Klinik in Würzburg, im Jahr 2014 ein interdisziplinäres Projekt für eine möglichst lokale Tumortherapie. Die grundlegende Idee reicht viele Jahre in die Zeit der früheren Zusammenarbeit der beiden Neurochirurgen in Köln zurück. In Würzburg arbeiten an dem Forschungsvorhaben aktuell die Arbeitsgruppen des Chemikers Prof. Dr. Ulrich Schatzschneider von der Bioanorganischen Chemie der Universität Würzburg, des Leitenden Oberarztes der Würzburger Neurochirurgie, Privatdozent Dr. Mario Löhr, sowie des Molekularbiologen Privatdozent Dr. Carsten Hagemann, Leiter des Tumorbiologischen Labors der Neurochirurgischen Klinik.

Microbubbles als potenzielle Vehikel für Chemotherapeutika

Bei dem ambitionierten Projekt geht es darum, mikroskopisch kleine Bläschen, sogenannte Microbubbles, zu entwickeln und diese mit gegen das Glioblastom gerichteten Chemotherapeutika zu beladen. Die Microbubbles sollen später den Patienten in den Blutkreislauf injiziert werden, wobei die Chemotherapeutika innerhalb der Bläschen so stabil verankert sind, dass sie keine Nebenwirkungen entfalten. Gelangen sie aber mit dem Blutstrom in den Tumor, sollen sie dort durch fokussierten Ultraschall mit hoher Präzision zum Platzen gebracht werden. „Auf diesem Weg wird der Wirkstoff gezielt und ausschließlich innerhalb des Tumors freigesetzt“, schildert Dr. Hagemann. Besonders attraktiv ist dieses Behandlungskonzept nach seinen Worten auch dadurch, dass der Ultraschall auf dem Weg zum Wirkungsort das gesunde Gewebe nicht schädigt.

Soweit das Fernziel. Bis es soweit sein wird, ist noch viel Entwicklungsarbeit nötig. Über erste Erfolge kann die Forschergruppe schon berichten: In der Bioanorganischen Chemie konnten die Microbubbles bereits erfolgreich hergestellt und mit Therapeutika beladen werden.

Biologin testet jetzt in Zellkulturmodellen

Nun tritt das Projekt in ein neues Stadium ein: Die Wirksamkeit und die Verträglichkeit der Microbubbles sollen im Tumorbiologischen Labor an Zellkulturen getestet werden. Dazu ist die Biologin Ellina Schulz zum Team gestoßen, die ihr Biologiestudium in Würzburg mit den Schwerpunkten Molekular- und Zellbiologie absolvierte. Bereits während ihrer Masterarbeit im Forschungslabor der Hautklinik des UKW entwickelte sie großes Interesse an der klinischen Tumorforschung. Die Arbeit an dem höchst innovativen Projekt stellt daher eine konsequente Weiterführung ihrer bisherigen wissenschaftlichen Arbeit dar und ist nun zentraler Bestandteil ihrer dreijährigen Promotionsarbeit. Hierbei wird sie vor allem die Microbubbles in 2D- und 3D-Zellkulturmodellen auf ihre Verwendbarkeit, Stabilität und Wirksamkeit ausgiebig testen.

Gefördert von der der Jörg-Bernards-Stiftung

Finanziert werden diese Arbeiten von der Jörg-Bernards-Stiftung aus Köln. Unter dem Leitfaden „Gedenken. Forschung. Zukunft.“ unterstützt die von dem Ehepaar Marianne und Helmut Bernards gegründete Stiftung seit dem Jahr 2007 Forschungsarbeiten zur Bekämpfung von Hirntumoren – in Gedenken an ihren Sohn, der an einem Glioblastom verstorben ist.

Bildunterschrift:

Team Microbubbles.jpg

Prof. Dr. Ralf-Ingo Ernestus, der Direktor der Neurochirurgischen Klinik des Uniklinikums Würzburg (links), und die Würzburger Microbubbles-Arbeitsgruppe: Privatdozent Dr. Carsten Hagemann, Ellina Schulz, Prof. Dr. Ulrich Schatzschneider und Privatdozent Dr. Mario Löhr (von links).

Bild: Doris Krammel / Uniklinikum Würzburg


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Zwei Medaillen für Oberdürrbacher Ju-Jutsuka

Oberdürrbach – JJ_DEM_2018_AumüllerVier Kampfsportler des Bundes-Leistungsstützpunktes beim SV Oberdürrbach traten kurz vor der Sommerpause bei den deutschen Ju-Jutsu Meisterschaften in Bernau, Brandenburg zusammen mit über 200 weiteren Wettkämpfern an.

Erfolgreichster Teilnehmer war Johannes Aumüller, der sich bis 77 kg gegen starke Konkurrenz, darunter der süddeutsche Vizemeister, die Goldmedaille holte.
Für den Gerolzhöfer, der seit seiner Jugend beim SV Oberdürrbach trainiert, war es bereits der vierte nationale Titel seiner Karriere. Wobei der 26-Jährige das bisher einmalige Kunststück fertiggebracht hat, in vier verschiedenen Gewichtsklassen deutscher Meister zu werden.
Trainer Jörn Meiners durfte sich bei den Junioren über eine weitere Medaille freuen. Noch vor wenigen Wochen hatte sich Dominik Krauße überraschend bei den Senioren den bayerischen Vizetitel gesichert. In Bernau wieder bei den U 21-Jährigen bis 94 kg am Start, mußte sich der Oberdürrbacher diesmal in den beiden entscheidenden Kämpfen vorzeitig geschlagen und wie im Vorjahr mit dem dritten Platz zufrieden geben.

Weitere Platzierungen erzielten bei den Damen Tabea Reiner bis 70 kg und Niclas Oehrlein bei den U 21-Jährigen bis 85 kg. Waren beide Athleten bei den Landesmeisterschaften noch ganz vorn dabei gewesen, so mußten sie hier dem höheren Niveau auf Bundesebene Tribut zollen und sich jeweils mit dem fünften Platz begnügen.

Was die deutschen Titelkämpfe auch zeigten:
Die bayerischen Ju-Jutsuka haben deutschlandweit die Nase vorn. Mit zehn Gold-, acht Silber- und 14 Bronzemedaillen ging die Länderwertung klar an die Sportler aus dem Freistaat.

Bildunterschrift: Siegerehrung der Herren bis 77 kg:
V.l.:     Timo Stein (JJC Mühlbachtal), Johannes Aumüller (SV Oberdürrbach), Yasin Uhde (Einbecker JC), Tim Folkens (PSV Oldenburg)


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Lempfelder Zwiewl Kirwe

Lengfeld – Wenn am 24. August wieder etwa 600 Würzburg Kreuzberg-Wallfahrer P1090614zukehren sind im ÖZ in Lengfeld schon die Tische und Bänke für die Lempfelder Zwiewl Kirwe aufgebaut.

Traditionell gibt es ab 16:00 Uhr Kaffee und hausgemachte Kuchen, frischen Zwiebelkuchen, sowie Bratwürste oder Steaks aus der Metzgerei Schömig.

Für weitere Leckereien ist gesorgt. Lassen Sie sich überraschen. Natürlich fehlt auch das originale „Kreuzbergbier“ nicht. Frisch aus dem Fass gezapft, schmeckt es nicht nur den Wallfahrern. Die Fröhliche Runde lädt dazu recht herzlich ein. Der Erlös der Veranstaltung kommt Menschen zu Gute, die „nichts zu lachen haben“!


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EINLADUNG des SPD Ortsvereins Würzburg Nord

Lindleinsmühle – Mit seinen vergleichsweise günstigen Mieten, einer gut ausgebauten SPDInfrastruktur und einer dennoch ruhigen Lage ist die Lindleinsmühle ein lebenswerter Stadtteil. Gerade junge Familien sowie die jahrzehntelangen Bewohner schätzen die Vorzüge. Aber gibt es auch Schwierigkeiten? Was könnte besser sein?

Bei einem Frühstück auf der Wiese bei der Bushaltestelle Bayernstraße, zu dem der SPD-Ortsverein Würzburg Nord einlädt, ist der Landtagsabgeordneten Georg Rosenthal, früherer Oberbürgermeister der Stadt Würzburg, zu Gast: „Wir wollen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern der Lindleinsmühle ins Gespräch kommen und wissen, wo der Schuh drückt“, erklärt Jutta Henzler, Vorstandsmitglied im Ortsverein und ortsansässige Stadträtin, den Hintergrund der Aktion.

Wann? Samstag, 30. Juni, 10 bis 12 Uhr
Wo? Auf der Wiese bei der Bushaltestelle Bayernstraße

Rosenthal kandidiert am 14. Oktober wieder für den Landtag. Er setzt sich ein für:
– Bezahlbare Wohnungen für alle in Würzburg und Unterfranken
– Eine moderne und gerechte Bildungs- und Familienpolitik
– Eine Mobilitätswende in Unterfranken: für eine Neuorganisation des Individualverkehrs und des ÖPNV
– Bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege